Brutaler Angriff in China: Baby stirbt nach Parkplatz-Attacke

Ein zwei Monate altes Baby, das ein Mann in Peking im Streit mit der Mutter auf den Boden geschleudert hatte, ist gestorben. Eine Woche nach der brutalen Attacke wurde Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter erlassen.

Peking - Wegen eines Parkplatzes gerät ein Mann in Streit mit einer jungen Mutter, reißt ihr Baby aus dem Kinderwagen und schleudert es auf den Boden: Dieser Fall aus Peking sorgte vergangene Woche in China und weltweit für Entsetzen. Jetzt ist das zwei Monate alte Kind seinen Verletzungen erlegen. Das berichtet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Gegen den mutmaßlichen Angreifer wurde Haftbefehl erlassen. Der 41-Jährige war bereits 18 Stunden nach der Tat in einem Badehaus festgenommen worden.

Die Mutter habe mit dem Kinderwagen einem Auto im Weg gestanden, das an einer Bushaltestelle parken wollte, berichteten Zeitungen. Als Beifahrer habe der 41-Jährige sie aufgefordert zu verschwinden, was sie abgelehnt habe. Wütend sei der Mann ausgestiegen und habe die Frau angegriffen. Er habe das Baby aus dem Kinderwagen genommen und "mit großer Gewalt auf den Boden geschmettert", wie ein Augenzeuge berichtete.

Der Mann war Medienberichten zufolge im Januar aus dem Gefängnis entlassen worden, wo er eine Haftstrafe wegen Diebstahls abgesessen hatte.

rls/dpa

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