China Polizei nennt Explosion an Kindergarten "Verbrechen"

Mindestens acht Menschen starben, 65 weitere wurden bei einer Explosion am Eingang zu einem Kindergarten verletzt. Zu den Hintergründen gibt sich die Polizei weiterhin zurückhaltend.


Nach der Explosion am Eingang zu einem Kindergarten in Ostchina spricht die Polizei nach vorläufigen Erkenntnissen von einem "Verbrechen". Ein Verdächtiger sei festgenommen worden, berichtete die Stadtverwaltung von Xuzhou in der Provinz Jiangsu, ohne Details zu nennen. Bei der Explosion waren acht Menschen ums Leben gekommen, 65 weitere wurden verletzt. Acht von ihnen seien in einem kritischen Zustand.

Die Explosion ereignete sich am Donnerstag am Chuangxin Kindergarten im Kreis Fengxian. Zwei Menschen seien direkt vor Ort ums Leben gekommen, sechs weitere im Krankenhaus gestorben. Wie die Behörden berichteten, hatte der Kindergarten zum Zeitpunkt der Explosion noch nicht geschlossen, so dass keine Kinder und Lehrer der Tagesstätte unter den Opfern seien.

In ersten Berichten hieß es, dass Eltern am Nachmittag am Eingang auf die Kinder warteten, um sie abzuholen. In Videos im Internet waren auch verletzte Kinder zu sehen. Ob es Kinder der Tagesstätte waren oder andere, blieb unklar. Augenzeugen hatten laut ersten Berichten spekuliert, dass vielleicht eine Gasflasche an einem Essenstand an der Straße explodiert sei. Was aber letztendlich detoniert ist, blieb auch nach dem jüngsten Bericht über die Ermittlungen unklar.

max/dpa



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