Nach Attacke mit 15 Toten China richtet 54-Jährigen hin

15 Personen starben, als ein Mann in China mit einem Auto in eine Menschenmenge raste. Jetzt ist er hingerichtet worden.

Der Oberste Volksgerichtshof in Peking (Symbolbild)
AP/ Imaginechina

Der Oberste Volksgerichtshof in Peking (Symbolbild)


China hat die Todesstrafe gegen einen 54-Jährigen vollstreckt. Das teilte ein Gericht in der Provinz Hunan mit.

Der Mann war im vergangenen September in der Stadt Hengyang in eine Menschenmenge gefahren. Nach der Kollision ging er mit einer Schaufel und einem Messer auf Passanten los. 15 Menschen starben, 43 wurden verletzt.

Im Dezember war er zum Tode verurteilt worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, war der 54-Jährige mehrfach vorbestraft, unter anderem wegen Drogenhandels und Brandstiftung. Die Todesstrafe wurde nach der Bestätigung durch den Obersten Volksgerichtshof vollstreckt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.

In China werden Schätzungen zufolge mehr Todesurteile vollstreckt als im Rest der Welt zusammen. Es sei davon auszugehen, dass in China die Todesstrafe "tausendfach verhängt und vollstreckt wird", teilte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International im April 2018 mit. Die Daten über die Anwendung der Todesstrafe würden jedoch als Staatsgeheimnis eingestuft.

jpz/dpa/AFP



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