Coburg in Bayern Lkw-Fahrer liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein Lkw hat auf einer wilden Fahrt durch Bayern eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Erst mit einem Helikopter schaffte es die Polizei, den Fahrer zu stoppen.

NEWS5

Die Polizei verfolgt ihn durch mehrere Landkreise und konnte ihn erst nach 80 Kilometern stoppen: Ein Lkw-Fahrer hat in Bayern die Polizei in Atem gehalten. Auf seiner Fahrt am Dienstagabend hinterließ er eine Spur der Verwüstung und verletzte dabei mindestens fünf Menschen, darunter Polizisten, und beschädigte etliche Autos.

Der aus Schleswig-Holstein stammende Fahrer stand unter Drogeneinfluss, wie die Polizei mitteilte. Der Polizei war am Dienstagabend gegen 21 Uhr gemeldet worden, ein unfallflüchtiger Sattelzug fahre auf der A73 bei Erlangen in Schlangenlinien. Als Polizisten den Lkw anhalten wollten, begann die Verfolgungsjagd: Der Fahrer drängte einen anderen Lkw von der Straße, fuhr ohne Licht und überholte andere Fahrzeuge auf der linken Spur. Signale der Polizei ignorierte er.

Er verließ die Autobahn und fuhr auf verschiedenen Bundesstraßen weiter. Von der Polizei in einer Sackgasse umstellt, wendete er und demolierte dabei parkende Autos und zwei Streifenwagen. Außerdem verletzte er mehrere Polizisten, einen davon schwer.

Fotostrecke

5  Bilder
Verfolgungsjagd in Bayern: Spur der Verwüstung

Auf seiner weiteren Flucht auf diversen Bundesstraßen rammte er offenbar auch gezielt das Auto eines 38-Jährigen, der mit seinem Wagen bereits auf der Gegenfahrbahn zum Stehen gekommen war. Der Autofahrer wurde leicht verletzt.

Die Verfolgungsjagd endete erst in Untersiemau im Landkreis Coburg. Ein herbeigerufener Polizeihubschrauber konnte den Lkw-Fahrer gezielt mit einem Scheinwerfer blenden und zum Anhalten zwingen. Polizisten schlugen die Scheibe an der Beifahrerseite des Führerhauses ein, zerrten den Fahrer ins Freie und nahmen ihn fest. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Coburg haben die Ermittlungen aufgenommen.

win/AFP

Mehr zum Thema


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.