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28. April 2017, 20:33 Uhr

Drogenhandel im Darknet

Mehrere Festnahmen bei Großrazzia in Berlin

Die Berliner Polizei hat drei Verdächtige festgenommen, die Drogen im Darknet verkauft haben sollen. Ihnen wird vorgeworfen, mit Betäubungsmittel im Wert von mehr als 2,3 Millionen Euro gehandelt zu haben.

Bei Durchsuchungen in Berlin haben Ermittler drei Menschen festgenommen. Ihnen wird der Handel von Betäubungsmitteln in mehr als 20.500 Fällen vorgeworfen. Eine vierte Verdächtige befindet sich noch auf der Flucht. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit.

Die Ermittlungen richten sich demnach gegen einen 43-jährigen Japaner, einen 39-jährigen US-Bürger sowie zwei Japanerinnen im Alter von 38 und 40 Jahren. Die 38-Jährige befinde sich noch auf der Flucht, die übrigen seien in Gewahrsam. Gegen sie wurde Haftbefehl erlassen.

Der Gruppe werde der Handel vor allem mit Kokain, Cannabis und der Partydroge MDMA zur Last gelegt. Der Wert der verkauften Drogen wurde mit mindestens 2,3 Millionen Euro beziffert.

Unter Darknet werden Seiten im Internet verstanden, die nur mithilfe einer Entschlüsselung aufgerufen werden können und von üblichen Suchmaschinen nicht gefunden werden.

asc/dpa/AFP

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