Istanbul Bewaffneter wirft Handgranaten vor Sultanspalast

Angriff vor dem ehemaligen Sultanspalast in Istanbul: Mit Handgranaten und einem Maschinengewehr hat ein Mann mehrere Polizisten attackiert.


Hamburg - Ein bewaffneter Mann hat vor dem ehemaligen Sultanspalast Dolmabahçe in Istanbul zwei Handgranaten auf Polizisten geworfen. Die Granaten seien aber nicht explodiert, sagte der Polizeichef der Stadt. Nach Berichten türkischer Fernsehsender gab der Mann auch mehrere Schüsse mit einer automatischen Waffe ab.

Der laut Polizeiangaben mit einer "sehr alten" automatischen Waffe und einer Pistole bewaffnete Mann wurde unmittelbar nach der Tat überwältigt und festgenommen. Polizisten machten die Granaten unschädlich. Verletzt wurde niemand. Der Mann wurde auf eine Polizeiwache gebracht.

In einem Anbau des osmanischen Sultanspalasts am Bosporus, der heute ein Museum ist, liegt auch ein Büro, das vom türkischen Premier benutzt wird. Der Polizeichef sagte aber, es habe sich nicht um einen Anschlagsversuch gehandelt. Der Angriff habe sich gegen Polizisten gerichtet.

Der Angreifer sei "Mitglied einer bekannten Terrororganisation" und habe in der Vergangenheit bereits eine Haftstrafe verbüßt, sagte der Polizeichef. Weitere Details nannte er nicht.

brk/AFP/ReutersIAP



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Seite 1
bratswurst 02.01.2015
1. Aha!
Ein unbewaffnete
bratswurst 02.01.2015
2. Aha, also ein Bewaffneter...
Unbewaffnete können keine Handgranaten werfen!
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