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Angriff in Dortmund: Kriminelle überfallen Geldtransporter mit Panzerfaust

Es ist der dritte Überfall innerhalb weniger Tage: In Dortmund bedrohten Unbekannte die Fahrer eines Geldtransporters mit schweren Waffen. Dann fielen offenbar Schüsse.

Mit einer Panzerfaust und Schnellfeuergewehren haben bewaffnete Täter in Dortmund am Abend einen Geldtransporter angegriffen. Wie die Polizei mitteilte, bedrohten mehrere Räuber die Besatzung des Fahrzeugs. Dann hätten sie den Transporter von außen geöffnet, hieß es. Laut Zeugen soll dabei auch geschossen worden sein.

"Verletzt wurde keiner", sagte ein Sprecher der Polizei. Die Täter flüchteten in zwei Autos vom Tatort. "Ob sie Beute gemacht haben, können wir zur Stunde nicht sagen", so der Sprecher. Die Fluchtautos - ein silberfarbener Kleintransporter und ein Auto mit Essener Kennzeichen - wurden verlassen in einer Straße entdeckt. Von den Räubern fehlte zunächst jede heiße Spur. Um die Ermittlungen nicht zu behindern, wollte der Sprecher keine weiteren Angaben machen.

Erst Anfang der Woche hatten vier bewaffnete Räuber in Berlin einen geparkten Geldtransporter überfallen. Wie die Polizei mitteilte, drängten zwei Täter am Montagabend einen Sicherheitsmann beim Öffnen der Schiebetür in den Transporter. Das Quartett raubte mehrere Geldbeutel und flüchtete. Ende November war in Berlin ein Überfall auf einen Geldtransporter gescheitert.

sms/dpa/AFP

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 93 Beiträge
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1.
peter79x 13.12.2015
Für derartige Einsätze ist unsere Streifenpolizei gar nicht gerüstet. Ich denke jeder Polizist tut sein bestes den Tatort erstmal aus der Ferne zu beobachten und bei der Nahbereichsfahndung alle Augen zu verschließen...
2.
homecat 13.12.2015
Zwei Überfälle gleicher Art? Sind das Geldbeschaffungsmaßnahmen für größere Unternehmungen?
3. vom technischen betrachtet
johndo89 13.12.2015
Jede "Panzerfaust" braucht nach dem Abschuss eine bestimmte Strecke, damit der Gefechstkopf scharf wird, so etwas 10m, alle Entfernungen darunter macht es nur bumm aber nicht wumm. Gegen Kriegswaffen dürfte ein Geldtranspoter keine Chancen haben, da laut Fahrzeugsicherheit es für Schutzklasse FB 3 und BR 3 ausgelegt sind, also etwas bis zu einem Kaliber .357Magnum. Letzten Endes, für die Schlechte Bezahlung der Geldtransportfahrer, lohnt sich kein Widerstand. Das Geld dürfte sowieso versichert sein.
4. Offene Grenzen, offene Tresore........
Oldtimer 1 13.12.2015
das kennt doch jeder Erstklässler und wundert sich, dass die Politik sich über die eigene Saat wundert, die oh Wunder aufgeht. Als ich in der Einbruchschadensbearbeitung 1980 die Entwicklung verfolgte, konnte jeder, so wie ich den heutigen Istzustand vorausschauen. Nur unsere vorausschauende Politik hat alles negative dem Volk als positiven Fortschritt verkauft und darf heute nicht verwundert sein über die politisch so vorbereitete Entwicklung in Deutschland. Das könnte man auch Eigentore im Schnellschussverfahren nennen.
5.
räbbi 13.12.2015
Tja, "show of force" nennt man das. Ob die Panzerfaust, RPG, oder was auch immer, wirklich echt, oder nur ne Dekowaffe war, ist nicht so wichtig. Schnell, sauber, keine Verletzten, Fahrzeuge schnell gewechselt und die Beute - vermutlich einfach nur Bargeld. Geht wieder sauber zurück in den Kreislauf, versteuert in Spielhallen, Waschanlagen, Nagelstudios usw. usw. Man muß heute einfach vor jedem Respekt haben, der seinem Job absolut professionell nachgeht. ;)
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