Angriff auf Polizisten in Flüchtlingsunterkunft 42-Jähriger soll abgeschoben werden

Ein Mann aus Georgien, der an einer Ausschreitung in einer Dresdner Erstaufnahmeeinrichtung beteiligt war, soll abgeschoben werden. Der Flüchtlingsrat kritisiert unterdessen die Zustände in der Unterkunft.

Flüchtlingsunterkunft in Dresden
DPA

Flüchtlingsunterkunft in Dresden


Nach einem Angriff auf Polizisten in einer Dresdner Flüchtlingsunterkunft sitzt einer der Tatverdächtigen im Gefängnis. Aufgrund eines bestehenden Haftbefehls mit dem Ziel einer Abschiebung sei der 42-jährige Georgier in die JVA Dresden gebracht worden, teilte die Polizei mit. Drei weitere Männer, die vorläufig festgenommen worden waren, kamen demnach wieder auf freien Fuß.

In der Dresdner Unterkunft war am Freitag ein Streit unter Flüchtlingen eskaliert. Ein Syrer wurde demnach von zwei Georgiern attackiert. Als die Polizei eingriff, hätten sich bis zu 50 andere Asylbewerber auf dem Hof versammelt und die Beamten beleidigt, getreten und mit einer Eisenstange attackiert. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt.

Unterdessen kritisierte der Sächsische Flüchtlingsrat die Bedingungen in der Unterkunft, wie die "Sächsische Zeitung" berichtete. Demzufolge sagte Pressesprecher Mark Gärtner, die Menschen seien gedrängt untergebracht und hätten keine Privatsphäre.

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