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Toter Afrikaner in Dresden: Polizei geht nach Obduktion von Tötungsdelikt aus

Plattenbausiedlung im Stadtteil Leubnitz-Neuostra in Dresden: Afrikaner wurde laut Polizei getötet Zur Großansicht
Steffen Winter

Plattenbausiedlung im Stadtteil Leubnitz-Neuostra in Dresden: Afrikaner wurde laut Polizei getötet

Ein Asylbewerber, der in Dresden tot aufgefunden wurde, ist nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen offenbar getötet worden. Die Hintergründe sind aber weiterhin unklar.

Dresden - Der 20 Jahre alte Eritreer, der tot im Hof einer Dresdner Plattenbausiedlung gefunden wurde, ist vermutlich an den Folgen einer Verletzung gestorben, die er sich nicht selbst zugefügt hat. Das erfuhr SPIEGEL ONLINE aus Ermittlerkreisen. In welchem Zusammenhang der Ostafrikaner die Verletzungen erlitt, ist weiter unklar.

Am frühen Dienstagmorgen war die Leiche des jungen Mannes im Dresdner Stadtteil Leubnitz-Neuostra im Hof einer Plattenbausiedlung gefunden worden. Khalid I. soll dort zusammen mit sieben weiteren Flüchtlingen gewohnt haben. Die Ermittler haben mehrere Mitbewohner zur Befragung mitgenommen, die Spurensicherung untersuchte den Tatort erneut. Die Dresdner Mordkommission ermittelt.

Zeugen berichteten, I. habe "an Hals und Schultern" Verletzungen erlitten. Laut einem Bericht der sächsischen "Morgenpost" sah ein Mitbewohner den jungen Mann am Montagabend gegen 20 Uhr zum letzten Mal. Er habe einkaufen gehen wollen, sei dann aber nicht zurückgekehrt.

Die Polizei hatte zunächst erklärt, es gebe keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

gam/swi

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