Drogenkrieg in Mexiko Behörden entdecken 15 enthauptete Männer

Der Drogenkrieg in Mexiko lässt an Brutalität nicht nach: Jetzt sind die Leichen von 15 enthaupteten Männern gefunden worden, teilten die Behörden mit. Die Toten waren 25 bis 30 Jahre alt.

Mexikanischer Soldat: Im Drogenkrieg starben seit 2006 mehr als 30.000 Menschen
REUTERS

Mexikanischer Soldat: Im Drogenkrieg starben seit 2006 mehr als 30.000 Menschen


Mexiko-Stadt - Mitten in Acapulco im Südwesten Mexikos, einer Stadt, die bei Touristen beliebt ist, sind die enthaupteten Leichen von 15 jungen Männern entdeckt worden. Die Leichen seien in der Nähe eines Einkaufszentrums gefunden worden, teilten die Behörden am Samstag mit.

Die Köpfe der Toten seien alle zusammen an einem anderen Ort entdeckt worden. Die Behörden vermuteten, dass die jungen Männer im Alter von etwa 25 bis 30 Jahren Opfer des brutalen Drogenkriegs im Land wurden.

In Mexiko tobt ein Kampf zwischen rivalisierenden Kartellen. Seit Präsident Felipe Calderón bei seinem Amtsantritt Ende 2006 den mächtigen Drogenbanden den Kampf angesagt hatte, starben bei Auseinandersetzungen zwischen den Banden landesweit mehr als 30.000 Menschen. Es ist ein Kampf, den die Regierung auch mit Unterstützung des Militärs führt.

otr/AFP



insgesamt 21 Beiträge
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Blaue Fee 08.01.2011
1. Ähm...
laut Milenio waren es 25 Tote in Acapulco zwischen 16 und 30 Jahren, davon 14 geköpfte. Als Zugabe noch einen toten Bürgermeister in Nuevo León, ein paar tote Polizisten, darunter einen Verkehrspolizist und einen entführten.
++arthur 08.01.2011
2. Legalize Everything
obwohl für Mexiko schon Cannabis/Marihuana ausreichend wäre. es könnte so einfach sein _Entkriminalsierung, Prävention, Suchtbekämpfung (Suchkrankheiten)_ anstatt "Kriminalisierung, Prävention, Suchtbekämpfung" Irrsinn, wie man so blockiert sein kann.
Blaue Fee 08.01.2011
3. @++arthur
Ay chiquito, darum geht es schon lange nicht mehr. Das bisschen Gras interessiert doch keinen, hier geht es um richtige Macht. Diese Kartelle wollen die einzige Macht im Staat werden und das haben sie schon bei einer Landeswahl bewiesen. Gnade uns, wenn wir dann von reichen Prolls regiert werden, die einen schon umnieten, wenn man sie nur schief ansieht.
++arthur 08.01.2011
4. marihuana
Zitat von Blaue FeeAy chiquito, darum geht es schon lange nicht mehr. Das bisschen Gras interessiert doch keinen, hier geht es um richtige Macht. Diese Kartelle wollen die einzige Macht im Staat werden und das haben sie schon bei einer Landeswahl bewiesen. Gnade uns, wenn wir dann von reichen Prolls regiert werden, die einen schon umnieten, wenn man sie nur schief ansieht.
na ja bisschen ist gut: ca. 1/3 der gesamten geschätzten Weltproduktion von Cannabiskraut. vielleicht könnten die geschwächt werden bei einer legalisierung von cannabis. oder würden sich ganz auf cannabis umsiedeln. vielleicht würden aus gangster geschäftsleute werden. na ja... korrupte beamte wären aber schon mal besser als mordende drogendealer. wenn es nur vom krininellen status von cannabis abhängt.
Jonny Deep 09.01.2011
5. .
Das ist Schwachsinn, in diesem Krieg geht es nicht um Cannabis, dort geht es um Macht und Geld. Es geht um die Kontrolle der illegalen Handelswege in die USA, das Ausbeuten von Flüchtlingen, den Handel von "schweren Drogen" usw. Die Kartelle konnten nach 4 Jahren hartem Krieg nicht gestoppt werden, das sind keine kleinen Drogendealer.
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