Monterrey - Die Leichen waren enthauptet, beiden fehlten zudem die Zeigefinger, was als Zeichen unter Drogenbanden gilt, dass es sich bei den Opfern um Informanten gehandelt haben soll.
Der Fund zweier Frauenleichen im Bundesstaat Nuevo León ist ein weiteres furchtbares Kapitel im blutigen Drogenkrieg von Mexiko. Die beiden Frauen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren wurden erschossen und zuvor gefoltert. Die Leichen lagen nahe einer Autobahn in der Gegend von Monterrey.
Bereits in diesem Jahr wurden laut Polizei 19 Frauen in Monterrey ermordet. Die drittgrößte Stadt des Landes liegt im Norden Mexikos und galt früher als einer der sichersten Orte in Mexiko. In den vergangenen Jahren entwickelte sich die Gegend aber zum Brennpunkt in dem im Land wütenden Drogenkrieg.
Die Drogenbanden der Zetas und des Golfkartells liefern sich dort Revierkämpfe. Seit die Regierung den mächtigen Rauschgiftbanden im Jahr 2006 den Kampf ansagte, starben im mexikanischen Drogenkrieg mehr als 50.000 Menschen.
bim/AFP
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