Nordrhein-Westfalen Polizei zerschlägt internationalen Drogenring

40 Verdächtige - und Drogenhandel in großem Stil: Das LKA in Nordrhein-Westfalen ist mit einer Großrazzia gegen eine Schmugglerbande vorgegangen. Große Mengen Kokain und Bargeld wurden sichergestellt.

Ermittler bei Pressekonferenz in Düsseldorf
DPA

Ermittler bei Pressekonferenz in Düsseldorf


Drogenkuriere aus Nordrhein-Westfalen sollen mit präparierten Koffern Märkte in den USA, Japan und Australien mit harten Drogen versorgt haben. Nach weltweiten Ermittlungen schlugen Ermittler im März mit einer großen Razzia in etlichen Städten des Bundeslandes zu, wie das Landeskriminalamt NRW nun auf einer Pressekonferenz mitteilte.

Bei den Razzien wurden den Angaben zufolge 71 Kilogramm harte Drogen und 400.000 Euro Bargeld sichergestellt. Ermittelt werde gegen 40 Verdächtige, von denen acht in Untersuchungshaft säßen, hieß es. Sie sollen in großem Stil Rohopium und Kokain geschmuggelt haben. Dazu seien auch Postpakete und in mindestens einem Fall ein präparierter Industrieofen genutzt worden. In ihm seien im Januar in Sydney 50 Kilogramm Kokain entdeckt worden.

Als Kuriere seien gezielt arme, verschuldete Menschen in Nordrhein-Westfalen angesprochen und mit einem Gratis-Kurzurlaub geködert worden. Beim Kern der Bande handele es sich um Deutsch-Iraner, so die Ermittler.

Video: Kokain - Der Killer Kolumbiens

wit/dpa



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