Duisburg Polizei verhindert Massenschlägerei

Rund 50 Menschen haben sich in Duisburg mit Eisenstangen und Macheten versammelt, um sich eine Straßenschlacht zu liefern. Dann kam die Polizei.


In Duisburg hat die Polizei eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen verhindert. Auf jeder Seite waren den Angaben zufolge rund 20 bis 30 Menschen, die sich mit Macheten, Eisenstangen, Teleskopschlagstöcken und einem Staubsaugerrohr bewaffnet hatten - und aufeinander losgehen wollten.

Die Beamten hätten Reizgas eingesetzt und die Lage in den Griff bekommen, "bevor sie eskalierte", sagte der Sprecher. Demnach wurden auch Polizisten beleidigt und mit Gegenständen beworfen.

50 Menschen nahmen die Beamten den Angaben zufolge fest. Nach Feststellung der Personalien seien 30 wieder auf freien Fuß gekommen.

Die anderen Verdächtigen seien noch in Polizeigewahrsam, um weitere Straftaten zu verhindern. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet. Keiner der Beteiligten habe sich gegenüber der Polizei dazu äußern wollen, worum es bei dem Streit am Dienstagabend gegangen sei.

Schon in der Nacht zuvor und in der vergangenen Woche waren nach Polizeiangaben mehrere Menschen in der Gegend aufeinandergetroffen, allerdings nicht so massiv wie am Dienstagabend. Man prüfe, ob ein Zusammenhang bestehe.

fok/dpa



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