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Drogenfund: Fast zwei Tonnen Kokain in Ecuador beschlagnahmt

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Innenministerium von Ecuador

Kokainfund in Ecuador

Erfolg im Kampf gegen den Drogenschmuggel: Die Küstenwache Ecuadors hat ein Schnellboot mit 1,9 Tonnen Kokain abgefangen. Die Drogenhändler hatten noch versucht, sich der teuren Fracht zu entledigen.

Drogenfahnder in Ecuador haben vor den Galapagosinseln 1,9 Tonnen Kokain mit einem geschätzten Marktwert von rund 40 Millionen Dollar (36 Millionen Euro) beschlagnahmt. Die mutmaßlichen Schmuggler waren auf einem Schnellboot nahe der Insel San Cristóbal unterwegs, wie das Innenministerium in Quito mitteilte.

Die Besatzung habe ihre illegale Ladung über Bord geworfen, als sich die Sicherheitskräfte am Freitag aus der Luft und auf dem Wasser näherten. Die Fracht konnte aber den Angaben zufolge geborgen werden. Es habe sich um 34 Säcke mit 1700 Päckchen Kokain gehandelt.

Demnach hatten die Fahnder Hinweise der Anti-Drogenbehörde DEA und der kolumbianischen Polizei auf eine kriminelle Organisation, die Drogen über den Ostpazifik nach Mittel- und Nordamerika bringt. Laut Innenministerium soll die Polizei bereits am Donnerstag ein Schmugglerboot nahe der Insel gesichtet haben. Die Besatzung habe ihre Ladung ebenfalls ins Meer geworfen und sei entkommen.

Drei Tonnen Kokain im Dezember aufgefunden

Zuletzt hatte die ecuadorianische Küstenwache im Dezember vergangenen Jahres Drogenschmuggler auf dem Meer festgenommen. Damals hatten Fahnder 200 Seemeilen vor den Galápagosinseln ein U-Boot mit drei Tonnen Kokain gestoppt. Gesichtet wurde das U-Boot bei einem Überflug. Das an Bord befindliche Kokain stammte aus Kolumbien und sollte in die USA gebracht werden. Es war in rund hundert Jutesäcke verpackt worden, die jeweils 20 bis 30 Pakete enthielten. Die drei Besatzungsmitglieder des U-Bootes wurden festgenommen.

Ecuador gilt als Transitland für Drogen. Ecuadorianische Drogenbanden sollen mit kolumbianischen und mexikanischen Kartellen zusammenarbeiten.

msc/dpa

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Bevölkerung: 16,528 Mio.

Hauptstadt: Quito

Staats- u. Regierungschef: Rafael Correa

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