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Wohnhaus in Eisenach: Vermeintliche Rohrbombe entpuppt sich als Wasserpfeife  

Eine vermeintliche Rohrbombe, die vor einem Wohnhaus mit Flüchtlingen in Eisenach explodiert sein soll, stellte sich als harmlose Wasserpfeife heraus. Die Polizei ermittelt trotzdem weiter.

Der Gegenstand, der vor einem Haus mit Flüchtlingen in Eisenach gefunden wurde, war entgegen erster Annahmen keine Rohrbombe. Wie das LKA Thüringen mitteilte, handelt es sich bei dem gut 40 Zentimeter langen Objekt um eine Wasserpfeife, mit der Cannabis konsumiert worden ist.

Dennoch ermitteln die Beamten weiter - und zwar wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole. Auf der Pfeife klebte nämlich ein Hakenkreuz. Außerdem hatte jemand mit grünem Filzstift Beleidigungen darauf geschrieben, berichtet der MDR.

Die Pfeife war gefunden worden, nachdem ein syrischer Bewohner des Hauses einem Sozialarbeiter mitgeteilt hatte, in der Nacht auf den 4. März eine Detonation gehört zu haben. Was den lauten Knall ausgelöst habe, sei bislang noch unklar, sagte ein LKA-Sprecher SPIEGEL ONLINE. Es werde weiter in alle Richtungen ermittelt.

jal

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