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Mexikanischer Drogenboss: "El Chapo" offenbar zu Verhandlung mit US-Justiz bereit

Mexikanischer Drogenboss: Wenig Schlaf, hoher Blutdruck Fotos
AFP/ Official Sources

Der mexikanische Drogenboss "El Chapo" Guzmán will offenbar mit den USA über eine Auslieferung verhandeln. Er würde sich schuldig bekennen - aber nur unter Bedingungen.

Der Anwalt des inhaftierten mexikanischen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán hat eine Zusammenarbeit mit der US-Justiz in Aussicht gestellt.

Sollte sein Mandant an die USA ausgeliefert werden, würde er nicht vor Gericht streiten wollen, sagte José Refugio Rodríguez am Donnerstag dem Sender Radio Fórmula in Mexiko-Stadt. Guzmán würde sich schuldig erklären. "Wir müssten verhandeln", sagte er. "El Chapo" sei mit dieser Strategie einverstanden.

Der Chef des mächtigen Sinaloa-Kartells war im Januar bereits zum dritten Mal den Ermittlern ins Netz gegangen. Dem Drogenhändler ist schon zweimal die Flucht aus vermeintlichen Hochsicherheitsanstalten in Mexiko gelungen. Im Juli war er spektakulär durch einen bis zu seiner Zelle gegrabenen Tunnel aus dem Gefängnis getürmt.

Nach seiner erneuten Festnahme soll Guzmán nun so schnell wie möglich an die USA ausgeliefert werden. Vor der letzten Flucht hatten die mexikanischen Behörden den Schritt stets abgelehnt. Zuletzt hatte sich "El Chapo" über seine Haftbedingungen beschwert.

brt/dpa

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