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Attentat auf Gäste: Elf Tote bei Geburtstagsfeier in Mexiko

Der Geburtstag einer 15-Jährigen in Mexiko endete in einem Blutbad: Elf Personen starben, als Unbekannte das Feuer auf die Partygäste eröffneten.

Bei einem Angriff auf eine Geburtstagsgesellschaft im Süden Mexikos sind elf Menschen getötet worden. Das teilte Héctor Astudillo mit, Gouverneur des Bundesstaats Guerrero. Demnach ereignete sich der Vorfall am Freitagabend im Dorf Cundancito bei Coyuca de Catalán an der Grenze zum Bundesstaat Michoacán. Patrouillen hätten versucht, den Ort am Samstag zu erreichen, seien aber mit Schüssen zurückgetrieben worden.

Die Party fand aus Anlass eines 15. Geburtstags statt, der in Lateinamerika besonders begangen wird. Laut BBC sind die Opfer noch nicht identifiziert.

Wie in Michoacán nimmt auch in Guerrero, einem der ärmsten Bundesstaaten des Landes, die Drogen- und Bandenkriminalität zu. Der Zeitung "La Jornada" zufolge wurden von Oktober bis Dezember 2015 in Guerrero mindestens 324 Menschen ermordet; die meisten Taten werden Drogenkartellen angelastet.

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Sie kämpfen um die Macht und das Geld - mit brutalsten Mitteln: In Mexiko haben Drogenkartelle dem Staat und ihren Rivalen den Krieg erklärt. SPIEGEL ONLINE zeigt, welche Syndikate welche Regionen kontrollieren, und erklärt, wer die Hintermänner sind.

ulz/AFP

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