Sexualmord bei Freiburg Gericht muss über Sicherungsverwahrung neu verhandeln

Im Breisgau vergewaltigte und tötete ein Fernfahrer eine Joggerin - deswegen wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Fall landet nun jedoch noch einmal vor Gericht.

Catalin C. im Freiburger Landgericht (Archivbild)
DPA

Catalin C. im Freiburger Landgericht (Archivbild)


Mehr als zwei Jahre nach dem Sexualmord an einer 27 Jahre alten Joggerin bei Freiburg hat der Bundesgerichtshof (BGH) die lebenslange Haftstrafe gegen den Täter bestätigt. Über die vorgesehene Sicherungsverwahrung muss das Landgericht Freiburg allerdings erneut verhandeln und entscheiden, entschied der BGH nun.

Die Begründung sei nicht ausreichend, hieß es. Dass der wegen Mordes verurteilte Täter vorzeitig nach 15 Jahren freikommt, bleibt dennoch so gut wie ausgeschlossen: Der BGH bestätigte in seiner jetzigen Entscheidung die besondere Schwere der Schuld (Az. 4 StR 168/18).

Der Täter, ein Fernfahrer aus Rumänien, hatte im Prozess gestanden, sein Opfer im November 2016 in einem Wald in den Weinbergen von Endingen vergewaltigt und getötet zu haben. Dem Mann wird auch der Mord an einer französischen Austauschstudentin im österreichischen Kufstein im Januar 2014 vorgeworfen. Deshalb soll er auch in Österreich vor Gericht.

mxw/dpa

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