Braunlage Erste Spur nach Tod von Küsterin

Die Leiche lag im Keller einer katholischen Kirche in Braunlage. Eine 48 Jahre alte Küsterin ist am Samstag in Braunlage tot aufgefunden worden. Jetzt ermittelt die Polizei im Umfeld der zehnfachen Mutter. Zwei Wohnungen wurden untersucht.

Absperrband vor Braunlager Kirche: Küsterin tot im Keller aufgefunden
dapd

Absperrband vor Braunlager Kirche: Küsterin tot im Keller aufgefunden


Braunlage - Einzelheiten zu der Tat wollte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht nennen. Doch offenbar gibt es eine Spur: Ermittelt wird nach Polizeiangaben im persönlichen Umfeld des Opfers. Ein Sondereinsatzkommando überprüfte im Laufe des Samstags zwei Wohnungen. Am Sonntag wurde nach NDR-Angaben auch ein Suchhund eingesetzt.

Die 48-Jährige war am Samstag im Keller einer katholischen Kirche gefunden worden. Laut NDR 1 Niedersachsen war die Frau verheiratet und Mutter von zehn Kindern.

Wie die Frau zu Tode kam, ist allerdings noch nicht bekannt. Zusammen mit Rechtsmedizinern der Medizinischen Hochschule Hannover wurden am Tatort umfangreiche Spuren gesichert.

Der Gemeindepfarrer berichtete dem NDR, dass sich die Küsterin vor allem für die Ökumene eingesetzt habe. Sie war nach diesen Angaben auch Vorsitzende des Pfarrgemeinderats und Lektorin.

Küster sind eine Art Hausmeister für Kirchengebäude und bereiten auch die religiösen Zeremonien vor und nach. Sie kümmern sich unter anderem um die Kerzen, den Blumenschmuck, die Glocken oder auch die liturgischen Gefäße und Gewänder.

fab/dpa/dapd



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