Ex-Polizist als Täter: Geiseldrama in Bus hält Philippinen in Atem

Seit Stunden bangen die Geiseln um ihr Leben: In der philippinischen Hauptstadt Manila hat ein schwerbewaffneter Mann einen Bus mit mehr als 20 Insassen in seine Gewalt gebracht. Der Täter soll ein Ex-Polizist sein.

Manila - Der mit einem Schnellfeuergewehr bewaffnete Mann hat am Montag in der philippinischen Hauptstadt Manila einen Bus mit Touristen gekapert. Zunächst sollen 26 Menschen an Bord gewesen sein, wie die Polizei mitteilte. Kurz nach der Geiselnahme ließ der Täter aber mehrere Kinder und Frauen frei. Danach hatte der Mann nach Erkenntnissen der Polizei noch 16 Touristen aus Hongkong sowie drei Philippiner in seiner Gewalt, ließ kurz darauf aber einen weiteren Mann frei.

Bei dem bewaffneten Kidnapper handelt es sich laut Polizei um einen entlassenen Polizisten, der seine Wiedereinstellung verlangt.

Die Polizei umstellte den Bus, der in der Nähe des Luneta-Parks steht, und verhandelt mit dem Geiselnehmer über die Freilassung der Festgehaltenen. Der Mann sei vor kurzem wegen schweren Fehlverhaltens aus dem Dienst entlassen worden, sagte ein Polizeisprecher.

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Geiselnahme in Philippinen: Ex-Polizist fordert Wiedereinstellung

siu/dpa/Reuters/

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1. Tür
makutsov 23.08.2010
Da steht er in der Tür und winkt und keiner schießt...
2. ...
butter_milch 23.08.2010
Zitat von makutsovDa steht er in der Tür und winkt und keiner schießt...
Das habe ich mir auch gedacht. Scheint als sollten wir ein paar Scharfschützen-Ausbilder nach Philippinen schicken. Die haben es bitter nötig.
3. ...
MartinS. 23.08.2010
Zitat von makutsovDa steht er in der Tür und winkt und keiner schießt...
Vielleicht ein bisschen zuviel Zeit vor dem Fernseher verbracht? Das Bild lässt doch weder alleine, noch in Verbindung mit dem knappen Artikel oder der restlichen Bilder Mutmaßungen zur zeitlichen Abfolge und Umgebungssituation zu. Wer soll denn schießen? Der Reporter mit der Kamera... naja, von dem lässt sich zumindest mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass er sich zu dem Zeitpunkt vor Ort befand. Ein Streifenpolizist mit der Dienstpistole? Kann man damit sicherstellen, dass der böse Mann wirklich getroffen wird und wie im Kino einfach umfällt? Scharfschützen? Sind die denn in dem Moment schon da - auf dem Bild kann ich keine erkennen.
4. so leicht schiessen die philippinos nicht ................
otto huebner 23.08.2010
Zitat von MartinS.Vielleicht ein bisschen zuviel Zeit vor dem Fernseher verbracht? Das Bild lässt doch weder alleine, noch in Verbindung mit dem knappen Artikel oder der restlichen Bilder Mutmaßungen zur zeitlichen Abfolge und Umgebungssituation zu. Wer soll denn schießen? Der Reporter mit der Kamera... naja, von dem lässt sich zumindest mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass er sich zu dem Zeitpunkt vor Ort befand. Ein Streifenpolizist mit der Dienstpistole? Kann man damit sicherstellen, dass der böse Mann wirklich getroffen wird und wie im Kino einfach umfällt? Scharfschützen? Sind die denn in dem Moment schon da - auf dem Bild kann ich keine erkennen.
es koennte aber auch sein das die polizisten ihre waffen oder die munition an irgendwelche ganoven verkauft haben. was gelegendlich schon mal vorkommt. und im uebrigen sind die grenzen zwischen polizisten und verbrechern auf den philippinen fliessend. die bevoelkerung ist da schon der meinung das die polizisten zu den boesen gehoeren. wie z.b. dieser geiselnehmer. seine geschichte ist hier: http://services.inquirer.net/print/print.php?article_id=20080527-139020 und was die scharfschuetzen betrifft, das weiss man nie so genau ob die wirklich scharf schiessen.
5. Bei fast jeden Schwerverbrechen auf den Philippinen sind
blob123y 23.08.2010
immer entweder Polizisten oder Militaers involviert und bleiben, sollten sie gefasst werden was aber fast nie geschieht imme unbehelligt.
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