Finnland Vater soll sein dreijähriges Kind erstochen haben

Auf einem Spielplatz in Finnland ist ein Kleinkind erstochen worden - mutmaßlich vom eigenen Vater. Der 40-Jährige wurde festgenommen.

Bürger von Porvoo trauern am Tatort um das Opfer der Messerattacke
AP

Bürger von Porvoo trauern am Tatort um das Opfer der Messerattacke


Im südfinnischen Porvoo, rund 50 Kilometer von Helsinki entfernt, ist ein dreijähriges Kind getötet worden. Tatverdächtig ist der 40-jährige Vater. Er soll das Kind auf dem Spielplatz einer Schule mit einem Messer angegriffen haben. Finnischen Medienberichten zufolge wurde er noch während der Tat von der Polizei gestellt und festgenommen.

Das schwer verletzte Opfer wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen, überlebte den Angriff aber nicht. Die Polizei ermittelt nun wegen Totschlags. Der Verdächtige soll am Dienstag verhört werden.

Der Franzose soll das Kind ohne Erlaubnis der Mutter von Zuhause abgeholt, zum Spielplatz gebracht und nach nur wenigen Minuten aus bisher unbekanntem Grund angegriffen haben.

Dem finnischen Fernsehsender MTV zufolge hatte die Mutter ein Besuchsverbot für den Mann beantragt. Die Eltern seien im März geschieden worden. Der Vater habe keine permanente Adresse in Finnland.

ala/dpa



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