Deutscher in U-Haft Anklage wegen mutmaßlichen Kindesmissbrauchs auf den Philippinen erhoben

Ein 53-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft, weil er auf den Philippinen Kinder und Jugendliche missbraucht haben soll. Nun ist der Mann angeklagt worden.


Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat gegen einen 53-Jährigen Anklage wegen des teils schweren sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen auf den Philippinen erhoben. Dem deutschen Staatsangehörigen, der seit einem Jahr in Untersuchungshaft sitzt, wird auch der Besitz von kinderpornografischen Schriften vorgeworfen, wie die Behörde mitteilte.

Von 2011 bis 2016 soll der Mann in dem Land mindestens neun Mädchen im Alter von 10 bis 13 Jahren sexuell missbraucht und davon Fotos gemacht haben.

Von 2009 bis 2015 soll der Mann weitere Minderjährige im Alter von 14 bis 18 Jahren missbraucht haben. Auch dabei soll er fotografiert haben. Den Opfern soll er Geld oder Geschenke gegeben haben.

In mindestens drei Fällen soll der Mann einen Vermittler dafür bezahlt haben, ein 13-jähriges Kind per Video in "kinderpornografischen Live-Darbietungen" zu sehen. Auf Computern soll er mehr als 18.000 Bild- und Videodateien mit kinder- und jugendpornografischen Inhalten gespeichert haben.

bbr/dpa



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