Flughafen Frankfurt am Main Ungefähr 100.000 Glasaale beschlagnahmt

Ein 59-jähriger Reisender wollte offenbar Tausende junge Aale nach Vietnam schmuggeln. Am Flughafen Frankfurt wurden die Tiere entdeckt - nun schwimmen sie im Rhein.

Beschlagnahmte Glasaale
Zollfahndungsamt Frankfurt a.M.

Beschlagnahmte Glasaale


Sicherheitsmitarbeiter am Frankfurter Flughafen haben ungefähr 100.000 geschützte Glasaale im Gepäck eines Reisenden entdeckt. Das teilte das Zollfahndungsamt der hessischen Stadt mit.

Mitarbeiter der Sicherheitskontrolle des Flughafens waren demnach die Koffer eines 59-jährigen Malaysiers aufgefallen. Sie verständigen den Zoll. Die Beamten fanden in den drei Gepäckstücken insgesamt 36 mit Wasser gefüllte Beutel.

Glasaale sind junge, noch fast durchsichtige Aale. In Asien gelten sie als Delikatesse und werden teuer gehandelt. Sie sind geschützt und dürfen ohne Genehmigung nicht exportiert werden. Laut der Behörde wurden die Tiere noch am Mittwoch im Rhein ausgesetzt.

Der Fluggast war nach den bisherigen Ermittlungen mit einem Mietwagen aus Frankreich gekommen und wollte über Frankfurt und Moskau nach Vietnam fliegen. Er habe beabsichtigt die Aale dort an einen Unbekannten übergeben. Er musste nach seiner Entdeckung eine sogenannte Sicherheitsleistung von 2000 Euro zahlen, durfte aber weiterreisen.

Bereits vor rund drei Wochen hatte es am Flughafen Frankfurt am Maineinen ähnlichen Fall gegeben, bei dem Tausende Aale im Koffer einer Reisenden beschlagnahmt und dann ausgesetzt wurden.

bbr/AFP



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