Schüsse in Frankfurter Innenstadt Hells Angel wegen versuchten Mordes vor Gericht

In Frankfurt hat der Prozess gegen ein Mitglied der Hells Angels begonnen. Er soll auf einen Geländewagen in der belebten Innenstadt geschossen haben.

Angeklagter mit Anwälten
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Angeklagter mit Anwälten


Rund ein Jahr nach Schüssen in der Frankfurter Innenstadt hat der Prozess gegen ein Mitglied der Hells Angels begonnen. Er muss sich vor vor dem Landgericht Frankfurt wegen versuchten Mords und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Der Beschuldigte schweigt zu den Vorwürfen.

Der 57-Jährige soll einer von zwei Männern sein, die am Himmelfahrtstag 2016 auf einem belebten Platz auf einen weißen Geländewagen geschossen haben. Dessen 41 Jahre alter Fahrer wurde lebensgefährlich, sein 20 Jahre alter Beifahrer auf dem Rücksitz schwer verletzt. Eine Frau auf dem Beifahrersitz blieb unverletzt. Hintergrund der Tat waren nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft Streitigkeiten zwischen den Rockern.

Das Gericht betonte mit Blick auf die unverletzte Frau, dass neben den angeklagten Vorwürfen auch versuchter Totschlag in Betracht komme. Der mutmaßliche Komplize des Angeklagten ist noch immer auf der Flucht.

kry/dpa



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