Nach 30 Jahren Haft Freigelassener Mörder soll seine Mutter umgebracht haben

Zu seiner Freilassung feierte die Familie eine Willkommensparty, dann soll ein verurteilter Mörder in den USA seine Mutter zu Tode geprügelt haben.


Atlantic City - Im Alter von 15 Jahren hatte er seinen Nachbarn erschossen, wurde verurteilt und kam am vergangenen Freitag nach 30 Jahren aus dem Gefängnis frei. Doch nach weniger als 48 Stunden ist der Mann aus Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey anscheinend wieder straffällig geworden.

Der freigelassene Mörder soll seine Mutter zu Tode geprügelt haben. Nun muss sich der 45-Jährige erneut wegen Mordes verantworten, berichtete die Lokalzeitung "Press of Atlantic City".

Die 64 Jahre alte Mutter sei am Sonntag an schweren Kopfverletzungen gestorben, hieß es unter Berufung auf einen Gerichtsmediziner. Die Familie hatte für den auf Bewährung freigelassenen Ex-Insassen noch eine Willkommensfeier veranstaltet. Die Kaution nach seiner erneuten Festnahme wurde auf eine Million Dollar festgesetzt.

kha/dpa



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Big_Jim 13.10.2014
1. Das zeigt eindeutig, dass man manche Menschen nicht resozialisieren kann.
Die arme Mutter. Nur Gott weiß, was sie sich in den letzten Sekunden ihres Lebens gedacht hat. Kann es etwas grauenvolleres geben als vom eigenen Kind getötet zu werden?
Dr. Schnoor 13.10.2014
2.
Das die US amerikanische Justiz nichts mit resozialisieren zu tun hat sollte wohl bekannt sein. Es liegt wohl eher daran dass man jemanden mit 15 Jahren für 30 Jahre in den Knast steckt ohne sich mit ihm zu beschäftigen. Was soll da denn anderes herauskommen als jemand der total gestört ist!
einwerfer 13.10.2014
3. Nein
Zitat von Big_JimDie arme Mutter. Nur Gott weiß, was sie sich in den letzten Sekunden ihres Lebens gedacht hat. Kann es etwas grauenvolleres geben als vom eigenen Kind getötet zu werden?
das zeigt nur eindeutig, dass nur wegsperren nichts bringt. Der Mann hat offensichtlich in 30 Jahren nicht gelernt, seine Aggressionen zu beherrschen.
jupp92 14.10.2014
4. Die arme Frau...
...ohne Frage. Ich will im voraus klar stellen, dass niemand meiner Meinung nach so ein Ende verdient. Aber wir wissen leider nicht in wie fern die Mutter die offensichtlichen psychischen Schäden des Sohnes mit zu verschulden hat...
zapp-zarapp 14.10.2014
5. Das zeigt eindeutig, dass man viele Straftäter resozialisieren kann
... denn sonst gäbe es weit öfter solche Vorkommnisse. So aber ist das hier berichtete Extrem eine Nachricht wert. Was man dagegen in den letzten Jahren häufiger lesen musste und entsprechend immer weiter in das mediale Hintergrundrauschen abwandert: Mütter, die ihre Babys oder Kleinkibder töten. Daher zur Frage im Kommentar Nr. 1, ob es etwas Schlimneres geben kann, als vom eigenen Kind getötet zu werden: Ich weiß es nicht. Aber Menschen haben seit jeher das vielfältige Potential, zumindest unter extremen Bedingungen, einander zum Wolf zu werden. Leider ...
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