Gelsenkirchen Mutter nach Fund einer Babyleiche in Untersuchungshaft

Eine 34-Jährige ist in Nordrhein-Westfalen verhaftet worden. Sie wird verdächtigt, für den Tod ihres Babys verantwortlich zu sein.


Nach dem Fund einer Säuglingsleiche in einer Gelsenkirchener Wohnung ist Haftbefehl gegen die Mutter erlassen worden. Die 34-Jährige sitze in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Sie gelte als tatverdächtig.

Die Obduktion des Leichnams habe ergeben, dass das Kind an "erheblichen Schädelverletzungen" starb. "Der Verdacht auf ein Fremdverschulden hat sich verhärtet", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Es werde weiter ermittelt.

Die Leiche des drei Monate alten Babys war am Montag in der Wohnung eines 49-jährigen Gelsenkircheners gefunden worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft kam zuvor ein Notruf aus der Wohnung in Nordrhein-Westfalen, der den Säugling betraf. Die Sprecherin machte keine Angaben dazu, wer den Notruf absetzte. Als die Beamten in der Wohnung eintrafen, hatte die Mutter laut Staatsanwaltschaft einen Alkoholwert von 2,44 Promille in der Atemluft.

bbr/dpa



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