Prozess gegen Mark Salling "Glee"-Star gesteht Besitz von Kinderpornos

"Glee" galt noch vor wenigen Jahren als internationales Serienphänomen, Mark Salling spielte darin einen Unsympathen. Nun steht er wegen Besitzes von Kinderpornos vor Gericht - er muss wohl ins Gefängnis.

AP

Der frühere Serienstar Mark Salling hat sich in einem Kinderpornografie-Prozess schuldig bekannt. Er räumte vor einem Gericht in Los Angeles den Besitz entsprechender Aufnahmen ein.

Salling, der in der Serie "Glee" international Bekanntheit erlangt hatte, hatte sich mit der Anklagebehörde bereits im Oktober auf ein Geständnis verständigt. Die Ermittler hatten zuvor mehr als 50.000 illegale Aufnahmen von Minderjährigen auf seinem Computer und einem weiteren Speichermedium gefunden.

Aufgrund der Absprache zwischen Staatsanwaltschaft und Salling steht damit bereits so gut wie fest, dass er ins Gefängnis muss. Die Ankläger und der Schauspieler haben sich darauf geeinigt, dem Richter eine Freiheitsstrafe zwischen vier und sieben Jahren vorzuschlagen. Salling soll zudem als Sexualstraftäter registriert werden, Wohnsitzauflagen erhalten und eine Entschädigung zahlen. Das Urteil soll am 7. März fallen.

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"Glee"-Star vor Gericht: Der Fall Salling

Salling hatte in der Musical-Serie "Glee" den unsympathischen Charakter Noah "Puck" Puckerman gespielt. Die Fox-Produktion wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, darunter mit drei Golden Globes.

Die Sendung von Produzent Ryan Murphy hatte auch außerhalb der USA großen Erfolg, die Alben mit Musikauskopplungen der Serie wurden millionenfach verkauft. Die Darsteller, die in der Serie selbst singen und tanzen, wurden auch bei einer Konzerttour durch mehrere Länder von ihren Fans gefeiert.

mxw/AP



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