"Glory Amsterdam" Polizei ermittelt gegen den Kapitän

Im Fall des vor Langeoog gestrandeten Frachters "Glory Amsterdam" geht die Polizei einem Anfangsverdacht gegen den Kapitän nach. Womöglich hätte das Schiff schon früher geborgen werden können.

Der Frachter "Glory Amsterdam"
DPA

Der Frachter "Glory Amsterdam"


Nachdem Bergungsexperten den havarierten Frachter "Glory Amsterdam" am Donnerstag freigeschleppt haben, ermittelt die Wasserschutzpolizei nun gegen den Kapitän des Schiffs.

Es bestehe ein Anfangsverdacht, dass wegen der fehlenden Kooperationsbereitschaft der Schiffsführung die ersten Bergungsversuche gescheitert seien und das Schiff daher auf einer Sandbank vor Langeoog gestrandet sei. Das teilte die Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg mit.

Die Ermittlungen wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs richten sich gegen den 48 Jahre alten chinesischen Kapitän. Das Schiff hatte sich am Wochenende wegen des Sturms "Herwart" vor Anker liegend losgerissen und war auf Grund gelaufen.

Video: "Glory Amsterdam" schwimmt wieder

bbr/dpa



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