"Golden State Killer" Mutmaßlicher Serienmörder nach Jahrzehnten gefasst

Der "Golden State Killer" ermordete zwischen 1976 und 1986 mindestens zwölf Menschen und vergewaltigte mehr als 45 Frauen. Dank DNA-Tests haben Ermittler in Kalifornien nun einen Verdächtigen festgenommen.

Wohnort des Tatverdächtigen in Kalifornien
AFP

Wohnort des Tatverdächtigen in Kalifornien


Mehr als 30 Jahre nach einer Serie von Morden und Vergewaltigungen in Kalifornien hat die Polizei möglicherweise den Täter gefasst. Ein heute 72-Jähriger wurde am Dienstag in seiner Wohnung in einem Vorort von Sacramento festgenommen. Das gaben Polizei und Staatsanwaltschaft in der kalifornischen Hauptstadt bekannt.

Jahrzehntelang hatten die Ermittler nach dem sogenannten Golden State Killer gesucht. Den Behördenangaben zufolge konnte der Mann jetzt durch DNA-Tests mit Spuren von den Tatorten überführt werden. Er wurde zunächst in zwei Mordfällen angeklagt.

Der frühere Polizist steht im Verdacht, in den Siebziger- und Achtzigerjahren zwölf Morde, mehr als 45 Vergewaltigungen und über 120 Einbrüche begangen zu haben. Oft stellte er Frauen nach, die allein zu Hause waren. Der maskierte Mann überraschte häufig seine schlafenden Opfer in ihren Häusern, fesselte die Ehemänner, vergewaltigte die Frauen und brachte sie danach um.

FBI-Fahndungsaufruf
AFP/FBI/HANDOUT

FBI-Fahndungsaufruf

Die zehnjährige Verbrechensserie hatte 1976 mit der Vergewaltigung einer 18-Jährigen im nordkalifornischen Bezirk Sacramento begonnen. Die meisten Morde wurden in Südkalifornien verübt, dem "Golden State". Der Täter wurde auch als "East Area Rapist" und "Original Nightstalker" bezeichnet.

aar/dpa



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