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Goldfund am Königssee: Schülerin darf 500-Gramm-Barren behalten

Goldbarren aus dem Königssee: Schätzwert 16.000 Euro Zur Großansicht
DPA

Goldbarren aus dem Königssee: Schätzwert 16.000 Euro

Im Sommer entdeckte eine Schülerin beim Baden einen 500 Gramm schweren Goldbarren im bayerischen Königssee. Sie meldete den Fund bei der Polizei - und jetzt gehört das wertvolle Stück ihr.

Es ist eine Geschichte mit Happy End für eine ehrliche Finderin: Eine Schülerin, die im vergangenen Sommer einen Goldbarren im bayerischen Königssee fand, darf das wertvolle Stück behalten. Es habe sich niemand gemeldet, der den gut 500 Gramm schweren Goldbarren beanspruche, sagte ein Polizeisprecher in Berchtesgaden.

Nach Ablauf der gesetzlichen Frist kann die Jugendliche das Gold nun kommende Woche in Schönau abholen. Der Wert war auf etwa 16.000 Euro geschätzt worden.

Die damals 16-Jährige aus Nordrhein-Westfalen hatte den Goldbarren im vergangenen August während ihres Urlaubs in Bayern beim Baden im Königssee gefunden. Das wertvolle Stück lag in rund zwei Meter Tiefe.

Nach Polizeiangaben war die Seriennummer auf dem Barren weggeflext, sie konnte aber durch Spezialisten des Landeskriminalamts wieder sichtbar gemacht werden. Dennoch sei es nicht möglich gewesen, den Barren einem Besitzer zuzuordnen, sagte der Polizeisprecher.

wit/AFP

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