Fall Gustl Mollath Keine Ermittlungen gegen Verfahrensbeteiligte

Ehemalige Verfahrensbeteiligte im Fall Gustl Mollath müssen trotz zahlreicher Anzeigen nicht mit Ermittlungen rechnen. Es habe "keine Anhaltspunkte für einen Anfangsverdacht" gegeben, so die Generalstaatsanwaltschaft München.

Mutmaßliches Justiz-Opfer Mollath (im Juli 2013): Sieben Jahre in der Psychiatrie
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Mutmaßliches Justiz-Opfer Mollath (im Juli 2013): Sieben Jahre in der Psychiatrie


München - Im Fall Gustl Mollath wird es keine Ermittlungen gegen ehemalige Verfahrensbeteiligte geben. Die Generalstaatsanwaltschaft München habe eine entsprechende Entscheidung der Augsburger Staatsanwaltschaft bestätigt, wie ein Sprecher in München mitteilte. Es gebe "keine Anhaltspunkte für einen Anfangsverdacht gegen irgendeinen der Beteiligten". Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" über die Entscheidung berichtet.

Mollath war gegen seinen Willen sieben Jahre in einer Psychiatrie untergebracht. Nach großem Druck aus Öffentlichkeit und Politik kam er im Sommer 2013 frei. Er sieht sich als Opfer eines Komplotts seiner Ex-Frau und der Justiz, weil er Schwarzgeldgeschäfte aufgedeckt habe. Ab dem 7. Juli soll der Fall neu aufgerollt werden.

Den Ermittlungsbehörden lagen zahlreiche Anzeigen gegen Beteiligte des ersten Mollath-Verfahrens vor: Richter, Staatsanwälte, Gutachter, Ärzte, Mollaths Ex-Frau sowie Verantwortliche der HypoVereinsbank. Es sei zwar zu Unstimmigkeiten gekommen, Fehler seien gemacht worden, zitiert die "SZ" die Generalstaatsanwaltschaft. Aber es sei darin kein Vorsatz zu erkennen gewesen.

gam/dpa



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THINK 14.04.2014
1.
Zitat von sysopDPAEhemalige Verfahrensbeteiligte im Fall Gustl Mollath müssen trotz zahlreicher Anzeigen nicht mit Ermittlungen rechnen. Es habe "keine Anhaltspunkte für einen Anfangsverdacht" gegeben, so die Generalstaatsanwaltschaft München. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gustl-mollath-keine-ermittlungen-gegen-verfahrensbeteiligte-a-964300.html
Hat jemand etwas anderes erwartet? In Bayern ist das Justizsystem m. E. ähnlich rechtsstaatlich wie das von Nordkorea.
Susi Sorglos 14.04.2014
2. Eine Krähe hackt der anderen....
keine Augen aus. Erst recht nicht bayerische Juristen.
Zickenschulze 14.04.2014
3. Sag ich doch:
Bananenrepublik! Wer nicht passt, wird in die Irrenanstalt gesperrt. Nach erwiesener "Normalität" Mollaths werden Verantwortliche für den ungerechtfertigten Freiheitsentzug nicht zur Rechenschaft gezogen. Ein bizarrer und beängstigender Zustand in unserem Land. Wer oder was ist diese BRD eigentlich?
mitverlaub 14.04.2014
4. Bis jetzt hatte ich
noch kleine Zweifel, aber nun den Beweis, Deutschland ist eine Bananenrepublik. Ein Unschuldiger wird 7 Jahre gefangengehalten, ein Mörder kommt mit 4 Jahren Gefängnis davon. "Deutschland von Sinnen"
schelmig13 14.04.2014
5. bananen für...
den Herrn Generalstaatsanwalt, was offesichtlich ist, kann durch die bayrische Tomatenbrille natürlich nicht gesehen werden.
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