Säureangriff auf Innogy-Manager Polizei startet Plakataktion

Eine Mordkommission sucht weiter nach den Tätern, die am Wochenende den Innogy-Finanzchef Bernhard Günther angriffen und schwer verletzten. Plakate sollen helfen, Zeugen des Säureanschlags zu finden.

Plakataktion in Haan
DPA

Plakataktion in Haan


Nach dem Säureangriff auf den Innogy-Finanzchef Bernhard Günther in Haan sucht die Polizei mit einer Plakataktion nach Zeugen. So wollen die Ermittler den Fall aufklären, teilte die Polizei in Düsseldorf mit. Die Fahnder hoffen, dass sich Menschen melden, die am vergangenen Sonntagmorgen in der Nähe des Tatorts waren. Bislang hätten weder der Manager noch seine Familie konkrete Hinweise auf die Täter geben können.

Die Mordkommission "Säure" ermittelt laut Polizei in alle Richtungen. Die Spurenauswertung dauere an. Günther war am Sonntagmorgen beim Brötchenholen in einer Parkanlage von zwei Unbekannten angegriffen und zu Boden geworfen worden. Sie schütteten ihm Säure ins Gesicht und verschwanden. Der Manager erlitt schwerste Verletzungen und schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Die Ermittler stuften die Tat als versuchten Mord ein.

Günther war bereits vor sechs Jahren überfallen worden. Damals wurde er zusammengeschlagen. Die Tat geschah ebenfalls an einem Sonntagmorgen auf einem abgeschiedenen Fußweg, sie konnte nicht aufgeklärt werden.

bbr/dpa



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