Hamburg Mann soll sich selbst angeschossen haben, um Frau zurückzugewinnen

Ein Mann soll einen Tötungsversuch gegen ihn vorgetäuscht haben - offenbar um seine von ihm getrennte lebende Frau zu beeindrucken. Nun ermittelt die Polizei gegen den 32-Jährigen.


Ein Mann soll sich als Opfer eines Verbrechens dargestellt haben, um seine Ex-Partnerin zurückzugewinnen. Der 32-jährige Betreiber einer Autowerkstatt in Hamburg hatte laut Polizei angegeben, dass er zwei Diebe verfolgt und dabei einen Bauchdurchschuss erlitten habe. Eine Mordkommission nahm der Polizei zufolge die Ermittlungen auf.

Mittlerweile gehen die Ermittler jedoch davon aus, dass der Mann sich mit einem sogenannten Schießkugelschreiber selbst verletzt habe. Bei einer Durchsuchung habe er den Ermittlern das Versteck der Waffe gezeigt.

"Nach den ersten Erkenntnissen hat er sich die Verletzung damit selbst beigebracht und die Tat vorgetäuscht, offenbar um seine von ihm getrennt lebende Frau zu beeindrucken und zurückzugewinnen", teilte ein Polizeisprecher mit.

Der 32-Jährige hatte zunächst angegeben, in der Nacht zum 24. Juli Autodiebe an seinem Geschäft bemerkt zu haben. Bei der Verfolgung der beiden maskierten Männer sei es zu einem Gerangel gekommen, bei dem einer der Täter einen Schuss abgegeben und ihn verletzt habe. Gegen den Werkstattbetreiber laufen nun Ermittlungen wegen des Vortäuschens einer Straftat und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

bbr/dpa

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