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Diebstahl und sexuelle Belästigung: Hamburger Polizei ermittelt nach Übergriffen an Silvester

Tatort Reeperbahn: Polizei ermittelt in zehn Fällen Zur Großansicht
DPA

Tatort Reeperbahn: Polizei ermittelt in zehn Fällen

In der Silvesternacht haben mehrere Männer offenbar auch in Hamburg Frauen attackiert. Die Polizei beschreibt sie als "südländisch oder arabisch" aussehend, sie ermittelt in zehn Fällen - und spricht von einem neuen Phänomen.

In der Silvesternacht hat es nicht nur in Köln, sondern auch in Hamburg reihenweise Übergriffe auf Frauen gegeben. Die Opfer seien jeweils von mehreren Männern an der Reeperbahn umringt und an der Brust oder im Intimbereich angefasst worden, sagte ein Polizeisprecher.

Zugleich hätten die Täter Handys, Papiere und Geld gestohlen. Es gehe um zehn Fälle von sexueller Belästigung, Raub und räuberischem Diebstahl. Das Phänomen beobachte man zum ersten Mal.

Die Täter sollen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren gewesen sein. Sie seien offenbar in Gruppen von fünf bis 20 Mann vorgegangen und hätten nach Angaben der Polizei "südländisch oder arabisch" ausgesehen. Die Polizei sucht nun Zeugen. Der Sprecher zeigte sich optimistisch: In der Tatzeit zwischen 0.30 und 2.00 Uhr am Neujahrsmorgen hätten die zahlreichen Feiernden auf der Reeperbahn wahrscheinlich viele Fotos gemacht.

Zuvor hatten Übergriffe auf Frauen in Köln Entsetzen ausgelöst. Dutzende Betroffene sollen dort in der Silvesternacht am Bahnhof angegriffen worden sein.

sms/dpa

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