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Anschlag auf "Hamburger Morgenpost": Polizei verdächtigt Islamisten

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DPA

"Hamburger Morgenpost": Anschlag auf die Pressefreiheit?

Die Hintergründe eines Brandanschlags auf die "Hamburger Morgenpost" sind nach wie vor unklar. Doch jetzt kommt heraus, dass einige Tatverdächtige aus islamistischen Kreisen stammen.

Hamburg - Der Brandschlag auf das Verlagsgebäude der "Hamburger Morgenpost" hat möglicherweise doch einen islamistischen Hintergrund. Einige der insgesamt neun Tatverdächtigen seien dem Verfassungsschutz wegen ihrer Beteiligung an der Koranverteilaktion "Lies" bekannt, teilte der Hamburger Senat auf eine CDU-Anfrage mit. Die Aktion war von Salafisten initiiert worden.

"Einen religiösen Zusammenhang zu diesen Taten kann ich nicht ausschließen", sagte eine Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft der Zeitung. "Die Ermittlungen wurden von Anfang an auch in diese Richtung geführt."

Die Polizei hatte am 4. März die neun Verdächtigen im Alter von 16 bis 21 Jahren vorübergehend festgenommen. Fünf von ihnen sind Schüler der Max-Brauer-Schule, auf die ebenfalls ein Brandanschlag verübt wurde. Die Taten ereigneten sich nur wenige Tage nach den "Charlie Hebdo"-Anschlägen in Paris. Die "Hamburger Morgenpost" hatte die islamkritischen Karikaturen der Zeitung nachgedruckt.

Über ein mögliches Motiv der Verdächtigen war zunächst nichts bekannt geworden. Beobachter gingen in der vorigen Woche davon aus, dass die Ermittler eher nicht mehr von einem islamistischen Anschlag ausgingen.

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insgesamt 9 Beiträge
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1.
Dämliche Oma 21.03.2015
Ich glaube an die Evolution. Sollte es eine Macht geben, die alles lenkt, wird sie wohl außerhalb unserer Vorstellungskraft existieren. Traurig, dass so viele Menschen der Religion wie dem Rattenfänger folgen. Besonders traurig, dass so viele junge Menschen sich einfangen lassen.
2. Typisch deutscher Justizirrsinn
spon-facebook-1049022215 21.03.2015
Neun verhaftet und von einem Gutmenschen-Richter auf freien Fuß gesetzt, kommt nun doch ein islamistischer Hintergrund heraus. Sind die Verdächtigen noch da oder haben sie sich bereits der Rechtsprechung entzogen und sind nach Syrien abgereist?
3. Härtere Strafen...
christ2014 21.03.2015
... werden nur diskutiert, leider nicht angewandt. Anschläge auf Demokratie und Meinungsfreiheit sind schwere Delikte, liebe Befürworter von Multi-Kulti,...! 2 Jahre Arrest (und Einzelhaft) wären doch mal ein Anfang. PS Ohne Bewährung!
4.
Korf 21.03.2015
Seit im Zuge der Aufklärung der NSU-Morde fahles Licht auf deutsche Behörden gefallen ist, sollte man grundsätzlich skeptisch sein, wenn Ermittlungsstände oder etwa -ergebnisse präsentiert werden. Dass ein islamistischer Hintergrund vielen in diesem Land recht gut passen würde, steht außer Frage. Allerdings ist Handschrift des Brandanschlages eine so gänzlich andere, als die der sonstigen von Islamisten verübten Terrorakte.
5.
farid1979 21.03.2015
Ja ja, wenn man nicht mehr weiter weiß, es gibt dann immer ein paar böse, böse Moslems, denen man im Zweifel alles anhängen kann. Ist ja momentan en vogue, den Islam so richtig schön mit Dreck zu bewerfen, damit der deutsche Pöbel immer Nachschub für Hetzereien bekommt. Liebe Hamburger Polizei, wie wäre es, wenn ihr erst mal alles ordentlich ausermittelt und dann an die Presse tretet. Immer dieses halbgare "es könnte, eventuell, vielleicht, wahrscheinlich" hilft keinem weiter und wird langsam durchschaubar.
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