Hannover - Passanten hatten am Dienstag unter einer Brücke am Ihme-Ufer verdächtig aussehende Müllsäcke entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Beamten fanden mehrere Leichenteile. Ein Zeuge sagte aus, die Säcke hätten bereits am 2. Januar unter der Brücke gestanden.
Nun konnte die Frau identifiziert werden. Es handele sich mit großer Wahrscheinlichkeit um eine 24-Jährige, die am Montag von ihrer Mutter als vermisst gemeldet worden war, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Eine DNA-Analyse soll nun letzte Gewissheit bringen.
Die Frau war in der Silvesternacht gegen 2 Uhr das letzte Mal lebend gesehen worden. Um diese Uhrzeit hatte sie allein eine Silvesterfeier verlassen. Als ihre Mutter sie in den Tagen darauf nicht erreichen konnte, meldete sie ihre Tochter als vermisst. Die 24-Jährige hatte den Ermittlern zufolge in der Vergangenheit gelegentlich auf dem Straßenstrich in der Innenstadt Hannovers gearbeitet. Erste Befragungen in diesem Milieu brachten bislang keine neuen Erkenntnisse.
Die Polizei suchte am Mittwoch mit einem Sonarboot und Tauchern Meter für Meter den Grund des Flusses auf weitere verdächtige Gegenstände ab - erfolglos.
siu/dpa/ddp
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