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Tod im Freizeitpark: Angeklagte bestreiten Vorwürfe

Bei einem Unfall in einem pfälzischen Freizeitpark kam 2014 eine Elfjährige zu Tode. Nun stehen drei Mitarbeiter von damals vor Gericht - und bestreiten eine Mitschuld.

Holiday Park in Haßloch Zur Großansicht
DPA

Holiday Park in Haßloch

Weil sie in einem Freizeitpark den Unfalltod eines Mädchens verschuldet haben sollen, müssen sich drei Männer vor Gericht verantworten. Die Angeklagten - ein Mitarbeiter des Holiday Park im pfälzischen Haßloch und zwei ehemalige Angestellte - wiesen den Vorwurf zum Prozessbeginn vor dem Amtsgericht in Neustadt/Weinstraße zurück. "Ich kann mir selbst nicht erklären, wie es dazu kam", sagte ein 41 Jahre alter Angeklagter, der die Abteilung Parkbetrieb leitet.

Das elfjährige Mädchen aus Hessen war am 15. August 2014 in dem Fahrgeschäft "Spinning Barrels" gestürzt und mehrmals überrollt worden. Es starb kurze Zeit später. Laut Anklage war die Elfjährige über eine Tür in das Fahrgeschäft gelangt, die zu diesem Zeitpunkt bereits hätte geschlossen sein sollen. Die Eltern des Kindes treten im Prozess als Nebenkläger auf.

Der damalige Bediener der Anlage - ein 22 Jahre alter Student - bestritt über seinen Anwalt den Vorwurf, dass er vor Fahrtbeginn die Tür zum Fahrgeschäft offengelassen habe. Der 30-Jährige, der ihn eingewiesen und dabei einen wichtigen Hinweis versäumt haben soll, ließ über seinen Verteidiger erklären, er bestreite, "selbst schuldhaft gehandelt zu haben".

msc/dpa

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