Haftstrafe Holocaust-Leugner Ittner wegen Volksverhetzung verurteilt

Der vorbestrafte Neonazi und Holocaust-Leugner Gerhard Ittner muss für eineinhalb Jahre ins Gefängnis. Der 57-Jährige aus Franken wurde wegen Volksverhetzung sowie Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole verurteilt.


Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat den vorbestraften Neonazi und Holocaust-Leugner Gerhard zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sprach den 57-Jährigen wegen Volksverhetzung sowie Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole schuldig.

Ittner hatte von 2011 bis 2012 Schriften verbreitet, in denen unter anderem der Holocaust geleugnet wurde. Bereits 2005 war er unter anderem wegen Volksverhetzung zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Damals tauchte er unter.

Fahnder spürten ittner 2012 in Portugal auf. Von dort aus verbreitete er seine Schreiben voller volksverhetzender Beleidigungen über das Internet.

Ittner hatte bundesweit Proteste ausgelöst, als er 2003 einen rechten Aufmarsch in der Nähe des früheren Reichsparteitagsgeländes durchsetzte. Damals kündigte an, weitere Aufmärsche in Nürnberg veranstalten zu wollen.

wit/dpa

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