Einsatz in Houston FBI-Agent erschießt versehentlich Geisel

Das FBI wollte eine Geisel aus einem Haus in Houston befreien. Doch der Einsatz ging auf fatale Weise schief.

Skyline von Houston, Texas
REUTERS

Skyline von Houston, Texas


Bei einer missglückten Befreiungsaktion im US-Bundesstaat Texas hat ein FBI-Agent die Geisel erschossen. Die Bundespolizisten wollten den Mann am Donnerstag aus einem Haus in Houston befreien, in das er verschleppt worden war, wie der "Houston Chronicle" und andere Medien berichten.

Das Opfer war demnach am Mittwoch aus seinem Haus in einem Vorort 64 Kilometer nördlich von Houston entführt worden. Die Angreifer forderten dem Bericht zufolge Geld von dem Mann, das er ihnen angeblich schuldete. Anschließend fesselten sie ihr Opfer und verschleppten es in ein Haus in Houston.

Bei dem Bruder des Mannes sei daraufhin telefonisch Lösegeld gefordert worden, heißt es weiter. Die Entführer hätten sich als Mitglieder eines Kartells ausgegeben. Daraufhin seien Polizei und FBI alarmiert worden.

Bei der Befreiung der Geisel im Morgengrauen habe ein FBI-Agent die tödlichen Schüsse abgegeben. Das Opfer sei später im Krankenhaus gestorben, sagte eine FBI-Sprecherin der "Dallas Morning News" zufolge. Unter Hinweis auf laufende Ermittlungen wollte sie keine Details zu dem Mann oder den Umständen der tödlichen Schüsse geben.

Medienberichten zufolge sind zwei Männer und eine Frau wegen Entführung und weiterer Vorwürfe festgenommen worden. Die Ermittlungen dauern an. Der FBI-Agent, der die tödlichen Schüsse abgab, wurde den Berichten zufolge vom Dienst freigestellt.

brt/Reuters

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