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Verdacht auf Kinderpornografie: Neue Hinweise im Fall Hupfauer

Georg Hupfauer: Als Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung zurückgetreten Zur Großansicht
DPA

Georg Hupfauer: Als Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung zurückgetreten

Wegen des Verdachts auf Kinderpornografie ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Georg Hupfauer. Der frühere Chef der Katholischen Arbeitnehmerbewegung soll nach Informationen des SPIEGEL auf einer anonymen Telefonplattform aktiv gewesen sein.

Hamburg - Das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornografie gegen den ehemaligen Bundesvorsitzenden der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, Georg Hupfauer, geht offenbar auf seltsame Spuren in einer sogenannten Voice-Dating-Community zurück. Dabei handelt es sich um eine Telefonplattform, bei der man anonym mit anderen kommunzieren und Nachrichten hinterlassen kann.

Auf so einer Plattform soll Hupfauer, so der Verdacht der Ermittler, vom Befummeln acht- und zehnjähriger Kinder gesprochen haben – wobei unklar ist, ob dies aus Prahlerei erfolgte oder der Wahrheit entspricht.

Bislang hat der Funktionär, der auch Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken war, nur zugegeben, frei zugängliche Seiten besucht zu haben. Dort sei auch Kinderpornografie gezeigt worden. Wegen der laufenden Ermittlungen wollen sich weder Hupfauer noch seine Anwältin zu den jetzt bekanntgewordenen Vorwürfen äußern.

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