Betrugsfall in Indien Mann bestückt Geldautomat mit Spielscheinen

Ein Geldbote hat in Indien versucht, mit einem gerissenen Trick seine eigene Fracht zu stehlen. Er bestückte einen Geldautomaten mit Spielscheinen, statt mit echtem Geld.

Indische Rupien (Archivbild)
AFP

Indische Rupien (Archivbild)


Mit dem Inhalt eines Geldautomaten in Neu-Delhi hätten Bankkunden höchstens im Kaufmannsladen für Kinder bezahlen können: Ein Geldbote wurde laut Polizei in Indiens Hauptstadt dabei erwischt, wie er den Geldautomaten mit Spielgeld anstatt mit frischen 2000-Rupien-Scheinen bestückte.

Der Mann sei festgenommen worden, hieß es. Nun steht ihm eine Anklage wegen Betrugs und Diebstahls bevor. Der Gauner hatte die echten Banknoten eingesteckt, den Automaten bestückte er mit 2000-Rupien-Scheinen der "Kinder-Bank Indien" mit dem Aufdruck "Ich verspreche dem Überbringer 2000 Gutscheine" - zwei Rechtschreibfehler inklusive.

Der 2000-Rupien-Schein ist noch neu in Indien. Er war Ende vergangenen Jahres eingeführt worden. Ministerpräsident Narendra Modi hatte völlig überraschend die alten 500- und 1000-Rupien-Scheine mit sofortiger Wirkung für ungültig erklärt. Er begründete dies mit dem Kampf gegen die Korruption. Der Umtausch führte zu beträchtlichem Chaos.

cnn/AFP

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