Vorwurf des Drogenschmuggels Deutschem droht in Indonesien Todesstrafe

Ein Deutscher ist mit mehreren Gramm Heroin am Flughafen von Bali erwischt worden. Jetzt muss er sich wegen versuchten Drogenschmuggels verantworten.

Tatverdächtiger Drogenschmuggler
AFP

Tatverdächtiger Drogenschmuggler


In Indonesien ist ein Deutscher wegen des Vorwurfs des versuchten Drogenschmuggels verhaftet worden. Der 56-Jährige sei Ende Januar bei der Ankunft auf dem internationalen Flughafen Balis mit sieben Gramm Heroin erwischt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Antara unter Berufung auf den Zoll.

Den Angaben zufolge wurden außerdem 23 Morphin-Tabletten und weitere Pillen in seinem Gepäck sichergestellt. Dem Mann droht die Todesstrafe, weil er den Behörden zufolge insgesamt mehr als fünf Gramm Drogen bei sich trug. Indonesien zählt zu den Ländern mit den strengsten Drogengesetzen weltweit. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Indonesier und ausländische Verurteilte wegen Drogendelikten hingerichtet.

Zwei Tage vor der Verhaftung des Deutschen war ein 48-jähriger Brite auf Bali festgenommen worden. In seinem Gepäck fand der Zoll mehr Valium als ein Arzt dem Mann verschrieben hatte. Dem 48-Jährigen wird ebenfalls versuchter Drogenschmuggel zur Last gelegt. Nach Angaben der indonesischen Behörden drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft oder eine Geldstrafe von umgerechnet 17.000 Euro.

bbr/dpa/AFP



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