Drogenfund vor Italien Forschungsschiff mit 20 Tonnen Haschisch gestoppt

Der italienischen Polizei ist ein spektakulärer Drogenfund gelungen. Ein Forschungsschiff hatte Haschisch im Wert von mehr als hundert Millionen Euro geschmuggelt. Die Polizei setzte das Schiff fest.


Italienische Beamte haben ein in Richtung Türkei fahrendes Schiff abgefangen. Bei der Durchsuchung im Hafen von Palermo fanden die Polizisten mehr als 20 Tonnen Haschisch. Die Drogen seien in Jutebeuteln verpackt und in den Treibstofftanks versteckt gewesen, meldeten verschiedene Nachrichtenagenturen übereinstimmend.

Die Fahnder hatten die unter panamaischer Flagge fahrende "Remus" demnach schon vor ihrer Abfahrt in Gran Canaria im Visier. Auf der Fahrt entlang der nordafrikanischen Küste hatte das Schiff wiederholt seine Position verschleiert.

Als die Polizisten sich dem Schiff auf See näherten, habe sich die Besatzung auffällig verhalten. Daraufhin wurde das Schiff ins sizilianische Palermo eskortiert. Hier machten die Beamten den Fund.

Der Verkaufswert der Drogen, die offenbar für den europäischen Markt bestimmt waren, liege zwischen 150 und 200 Millionen Euro. Die "Remus" war offenbar als Forschungsschiff gekennzeichnet. Die elfköpfige Besatzung aus Montenegro wurde festgenommen, das Schiff konfisziert. Nach Angaben der Zeitung "La Repubblica" begann die Kontrolle der "Remus" bereits am 01. August und dauerte sechs Tage.

fek/dpa/AP



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