Bluttat in Connecticut: 20-Jähriger erschoss 26 Menschen an US-Schule

Ein 20-Jähriger hat an der Sandy-Hook-Grundschule in Newtown im US-Bundesstaat Connecticut 26 Menschen und sich selbst erschossen. Vor dem Massaker hat er offenbar in einem Wohnhaus seine Mutter getötet. Sie war Lehrerin an der Schule.

Schießerei in Connecticut: Bluttat an der Sandy-Hook-Grundschule Fotos
AP/NEWTOWN BEE, SHANNON HICKS

Inzwischen hat sich Dunkelheit über Newtown gelegt. Ein Tag neigt sich dem Ende zu, der als einer der schwärzesten in die Geschichte der USA eingehen wird. 20 Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren sowie sechs Erwachsene sind in der Sandy-Hook-Grundschule des 27.000-Einwohner-Städtchens in Connecticut Opfer eines Massakers geworden. Noch sind nicht alle Toten identifiziert, noch ist der Tathergang nicht geklärt. Vertreter der Polizei versuchen ihr Bestes und treten in regelmäßigen Abständen vor die Mikrofone.

Doch es ist wenig, was sie zu diesem Zeitpunkt sagen können. "Das ist das Schlimmste, was wir hier in der Stadt je erlebt haben", sagte Lieutenant George Sinco von der Newtown Polizei. Mehr noch: Es ist eines der schlimmsten Massaker in der US-Geschichte. Der Gouverneur von Connecticut, Dan Malloy, sagte am Abend: "Das Böse hat heute unsere Gemeinde heimgesucht."

Am späten Abend wurde dann als Schütze der 20 Jahre alte Adam Lanza identifiziert. Seine Mutter Nancy Lanza arbeitete an der Sandy-Hook-Grundschule. Nach Informationen von CNN und der Nachrichtenagentur AP hatte Adam Lanza zunächst seine Mutter getötet und war dann zur Schule gefahren.

Adam Lanzas vier Jahre älterer Bruder Ryan wurde demnach von der Polizei befragt. Er sei äußerst kooperativ gewesen und habe offensichtlich nichts mit der Tat zu tun, hieß es aus Ermittlerkreisen. Seinen Aussagen zufolge hatte er seit Jahren keinen engen Kontakt mehr zu seinem Bruder. Auch Lanzas Vater soll befragt worden sein.

Paul Vance von der Connecticut Staatspolizei hatte zuvor den offiziellen Stand der Ermittlungen zusammengefasst. "Wir gehen von einem Schützen aus." Ansonsten antwortete der Ermittler ausweichend. Der Täter sei "vorläufig identifiziert", so Vance, die Identität werde er aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekanntgeben. Auch zu den Waffen will er noch nichts sagen, verspricht aber: "Wir drehen jeden Stein bei unseren Ermittlungen um."

Auf die Frage, ob der Schütze der Polizei vor der Tat bekannt war, antwortete Vance im Interview mit CNN: "Mir ist keine Historie des Mannes bekannt, aber das ist nun Teil der Ermittlungen."

Ermittler finden drei Waffen

Klar ist bisher, dass der Täter kurz nach 9.30 Uhr in der Sandy-Hook-Grundschule das Feuer eröffnete. "Es machte Bang, Bang, ich habe Schreie gehört", schilderte ein Junge die schrecklichen Minuten. Wenig später seien Polizisten und Lehrer in sein Klassenzimmer gestürmt und hätten die Schüler aus dem Raum gedrängt. Sie seien dann in ein nahe gelegenes Feuerwehrhaus gebracht worden.

"Die Schießerei beschränkte sich auf einen Teil der Schule, auf zwei Klassenräume", betonte Vance. Zeugen berichteten von insgesamt rund hundert Schüssen, der Schütze sei nicht durch die Flure gelaufen. Am Ende hat sich der Täter nach bisherigen Erkenntnissen selbst gerichtet. "Der Täter wurde tot aufgefunden", sagte Vance. Die Polizei soll keinen Schuss abgegeben haben.

Auf die Frage eines Journalisten, welche Schlüsse es zulässt, dass der Schütze bei seinem Massaker in der Schule 26 Menschen töten konnte und nur einen verletzte, weicht Vance aus. Es liegt nahe, dass der Schütze extrem gut mit einer Waffe umgehen konnte und eine hohe Trefferquote hatte.

Laut der Nachrichtenagentur AP war er mit zwei Pistolen bewaffnet, einer Glock 9 Millimeter und einer Sig Sauer. In seinem Auto habe die Polizei zudem ein Gewehr vom Typ Bushmaster .223 gefunden. Der Nachrichtensender WABC berichtet, der Täter habe eine kugelsichere Weste getragen.

Direktorin und Schulpsychologe unter den Toten

Eine Augenzeugin berichtete auf CNN, sie habe mit sechs Kollegen an einer Besprechung teilgenommen, als die ersten Schüsse fielen. Sie habe die Polizei gerufen, drei Kollegen seien auf den Flur gegangen. Nur die Vize-Direktorin sei verletzt zurückgekommen, nicht aber die Direktorin und der Schulpsychologe. Inzwischen ist bekannt, dass auch sie unter den Todesopfern sind.

Eine Mutter schilderte dem Sender WCBS unter Tränen, wie sie mit anderen Eltern angsterfüllt vor der Schule um die Kinder bangte. Die Polizei habe sie nicht in das Gebäude gelassen. "Viele Eltern warteten vor der Schule, alle hofften, dass ihre Kinder noch am Leben sind. Und dann wurde ihnen gesagt, dass ihre Kinder tot sind."

Der 17 Jahre alte Mergim Bajralium, der in der Nachbarschaft lebt, erzählte Einzelheiten der Tat. Er habe zu Hause Schüsse gehört und sei losgelaufen, um nach seiner neun Jahre alten Schwester zu sehen. Seine Schwester habe Schreie über das Lautsprechersystem gehört, Lehrer hätten gezittert und geweint. "Jeder war traumatisiert", sagte er. Die Schwester wurde nicht verletzt.

Leiche in einem Wohnhaus in Newtown

Schon Stunden vor Einbruch der Dämmerung begann sich abzuzeichnen, dass der Täter nicht nur in der Grundschule gemordet hat. Noch während die Ermittler den Tatort absicherten, verängstigte Eltern vor dem Gebäude standen und Unsicherheit über die Zahl der Opfer bestand, wurde bekannt, dass es einen zweiten Tatort in Newtown gibt.

In einem Privathaus wurde eine weitere Leiche gefunden. "Es handelt sich um eine Person, mit der der Täter zusammenlebte", sagte Vance. Das betreffende Haus befinde sich in einem klassischen Wohnviertel und sei nach der Schießerei durchsucht worden. In der Nachbarschaft wurden sicherheitshalber Häuser evakuiert, bevor die Beamten das Haus durchsuchten. Über diverse Medien sickerte im Laufe des Abends durch, dass es sich bei der Leiche um Lanzas Mutter handeln soll.

Offenbar gibt es außerdem eine Verbindung nach New Jersey. Vance bestätigte Ermittlungen der Polizei dort, wollte aber keine näheren Angaben machen.

Der Einsatzort der Polizei liegt rund hundert Kilometer entfernt in Hoboken. Live-Bilder von CNN zeigen Beamte hinter einer Absperrung vor einem fünfstöckigen Haus. Zwei Blocks seien abgesperrt. Zwei Personen seien bei der Polizei, sie sollen nach bisherigen Erkenntnissen aber nichts mit der Schießerei zu tun haben.

US-Präsident Barack Obama wandte sich am Nachmittag an die Nation. Er kämpfte mit den Tränen und musste wiederholt innehalten - so erschüttert war er, als er die "heimtückische" Tat verurteilte. "Unsere Herzen sind gebrochen", sagte er. Derartige Tragödien passierten in den USA zu häufig. Er fühle überwältigende Trauer - nicht nur als Präsident, sondern auch als Vater. Zugleich rief Obama zu "bedeutsamen" Maßnahmen jenseits von politischen Erwägungen als Konsequenz aus dem Massaker auf.

Zu Beginn des Jahres hatten die Eltern einen Brief der Schule erhalten: Die Direktorin informierte sie darüber, dass auch an ihrer Schule die Sicherheitsvorkehrungen verschärft werden sollten. Während der Unterrichtszeiten sollten alle Türen verriegelt werden, Besucher sollten sich anmelden. Kein Unbefugter sollte Zutritt zu dem Gebäude bekommen, in dem rund 700 Kinder unterrichtet werden - ab dem Kindergartenalter bis zu zehn Jahren. Wie der Täter dennoch bewaffnet hereinkommen konnte, ist unklar.

siu/AP/dpa

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35 Menschen fallen dem Amokläufer Martin Bryant auf der australischen Insel Tasmanien zum Opfer, darunter mehrere Kinder. In einem Café der ehemaligen Strafkolonie in Port Arthur schießt der geistig verwirrte Täter mit einem automatischen Schnellfeuergewehr auf die Gäste. Danach setzt er seinen Amoklauf auf der anderen Straßenseite fort.
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16. Oktober 1991: Killeen/Texas, USA
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Dezember 1989: Montréal , Kanada
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In einem Schnellrestaurant in San Diego erschießt ein 41-Jähriger wahllos 21 Menschen. Er wird von einem Polizisten erschossen.
1. August 1966: Universität von Texas, USA
An der Universität von Texas schießt der Amokläufer Charles Whitman mehr als eine Stunde lang von einem Turm der Universität auf Passanten. Mindestens 17 Menschen werden getötet.
11. Juni 1964: Volkhoven bei Köln
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