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Kachelmann-Prozess: Lehrstunden in Sachen Rechtsmedizin

Von , Mannheim

Die Ex-Geliebte Jörg Kachelmanns hatte Striemen am Hals, Schnittwunden am Unterarm, Blutergüsse an den Oberschenkeln. Woher stammten die Verletzungen? Im Prozess gegen den Moderator haben zwei Rechtsmediziner erhebliche Zweifel an der Darstellung des mutmaßlichen Opfers genährt.

Zeugin Schwarzer: Kurzer Auftritt vor Gericht Zur Großansicht
dpa

Zeugin Schwarzer: Kurzer Auftritt vor Gericht

Mannheim - 9. Februar 2011: An diesem Mittwoch jährt sich die angebliche schwere Vergewaltigung einer Schwetzinger Radiomoderatorin durch den TV-Wetterexperten Jörg Kachelmann. Es ist der wohl erste Verhandlungstag, an dem die Staatsanwaltschaft ihrer Aufgabe, das Be- und Entlastende gleichermaßen zu berücksichtigen, nachkommt.

Anzeichen eines Gesinnungswandels? Es wäre fast eine Sensation. Doch schon dieser, der 27. Prozesstag wartete mit einer Sensation auf.

Die Rechtsmediziner Markus Rothschild, Köln, und der Hamburger Klaus Püschel trugen ihre Gutachten zu den Verletzungen des angeblichen Opfers Kachelmanns vor. Beide, vom vorherigen Verteidiger des Angeklagten beauftragten Sachverständigen, bescherten der Mannheimer Kammer Lehrstunden, wie die Rechtsmedizin einem Gericht bei der Urteilsfindung behilflich sein kann.

Klar, präzise und nachvollziehbar verglichen beide, was die Nebenklägerin über die angebliche Vergewaltigung ausgesagt hatte mit dem, was an Befunden tatsächlich vorliegt. Das Fazit war immer gleich: So, wie die Frau es geschildert hat, kann sich das Geschehen in jener Nacht zum 9. Februar 2010 nicht zugetragen haben.

"Der Schmerz hört nicht sofort auf"

Doch der Reihe nach: Das Gericht hatte am Mittwoch zunächst noch Fragen an den von der Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachter Rainer Mattern vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Heidelberg.

Beisitzer Joachim Bock fragte nach, ob sich die Nebenklägerin bei der Untersuchung durch Mattern zur Entstehung der handtellergroßen Blutergüsse an ihren beiden Oberschenkeln geäußert habe. Antwort: Nein, hat sie nicht. "Die Bilder von Ihren eigenen Experimenten", fragte Beisitzer Bock den Rechtsmediziner, "sind also nur theoretische Überlegungen?" Mattern bejahte.

Denn er hatte zusammen mit seiner Ehefrau experimentiert, wie die Ex-Freundin Kachelmanns in jener Nacht wohl die Knie zusammengepresst haben müsste, als der Angeklagte sie angeblich gewaltsam zum Beischlaf zwang. Mattern: "Ich muss ja überlegen, wie kann ein Befund entstanden sein. Das ist natürlich spekulativ."

Bock fragte weiter: "Im Raum steht ja auch Ihre Überlegung, dass das Messer dauerhaft an den Hals der Nebenklägerin gedrückt worden sein soll. Davon gehen Sie aus?" "Nicht ständig mit gleicher Intensität", schränkte Mattern ein. "Denn ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Messer immer gleich fest an den Hals gehalten wird - beim Gang von der Küche ins Schlafzimmer und dann beim Geschlechtsakt. Nach 40 Jahren Rechtsmedizin denke ich, um solche Spuren zu erzeugen - das tut schon weh, das klingt nach. Der Schmerz hört nicht sofort auf."

Die Ausführungen - offenbar Spekulationen

Nur: Die Nebenklägerin hatte in ihren Vernehmungen weder davon gesprochen, dass sie ihre Knie mit aller Kraft zusammenzupressen versucht habe, noch hat sie von großen Schmerzen an Hals oder Oberschenkeln berichtet. Darauf aber ging Mattern nicht ein.

Dann schaltete sich Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge ein: "Wie viel Hautabrieb würden Sie am Messer konkret erwarten, wenn es über längere Zeit an den Hals der Frau gedrückt worden sein sollte?" Mattern zögerte und sprach von einer "gewissen Menge von Hautepithelien", die man vor allem am Messerrücken zu erwarten gehabt hätte. Oltrogge: "Aber da wurde doch nichts gefunden laut Spurenbericht des Landeskriminalamts! Gibt Ihnen das nicht Anlass zu einer anderen Einschätzung?" Mattern, etwas irritiert: "Wenn die Epithelien nicht abgewischt wurden, dann wäre das ein Widerspruch."

Rechtsmediziner Rothschild hakte nach: "Ist es richtig, dass bei keinem Ihrer Experimente an sich selbst, Ihrer Ehefrau oder anderen Personen solche Verletzungen entstanden sind wie die Nebenklägerin behauptet?" Mattern gab sich geschlagen. Keines seiner Experimente führte zu vergleichbaren Verletzungen, erklärte er.

Seine stundenlangen Ausführungen in der vergangenen Woche über hypothetische Möglichkeiten der Entstehung - sie waren also weitgehend spekulativ. Am wenigsten aber hatte Mattern berücksichtigt, was die Frau selbst über jene Nacht ausgesagt hatte. Und das Gericht wies ihn auch nicht darauf hin.

Man ließ den von der Staatsanwaltschaft eingesetzten Gutachter spekulieren, wie es ihm gefiel. Dass er dabei die Angaben der Frau wegließ - man nahm es hin.

Es war Verteidiger Johann Schwenn, der Mattern an den Wortlaut seines Gutachtenauftrags erinnern musste: die Vereinbarkeit der Befunde mit der Schilderung der angeblich Geschädigten zu analysieren. Hatte Mattern dies überlesen?

Schwenn: "Gibt es eine mögliche andere Erklärung für die Hämatome an den Schenkeln als immensen Druck durch männliche Knie?" Mattern, der nun nicht mehr ausweichen konnte: "Man müsste an Kneifen denken. An festes Zusammenquetschen, mehrfach." Wer sich öfter solche Verletzungen selbst beibringe, bei dem steige auch die Neigung zur Ausbildung besonders auffälliger Blutergüsse.

"Ich sehe viele Anhaltspunkte für Manipulationen"

Der von Kachelmanns Anwalt eingesetzte Kölner Rechtsmediziner Markus Rothschild zitierte vor Gericht aus dem "Handbuch für gerichtliche Medizin" einen Zehn-Punkte-Katalog von Merkmalen, wie sie für Selbstverletzungen typisch seien. Verblüffend viele Merkmale trafen anscheinend auf die Nebenklägerin zu, etwa das Fehlen von Abwehrverletzungen, die leicht erreichbare Stelle, die oberflächlichen Ritzer an Bauch, linkem Schenkel und linkem Arm, die parallele Anordnung.

"Eine solche Befundkonstellation jedenfalls habe ich noch nie gesehen", so Rothschild. Noch eindeutiger äußerte sich Püschel. Er scheute sich nicht, von "eindeutigen Hinweisen auf Selbstverletzung" zu sprechen. Ein "überfallartiges Geschehen" schloss er aus. "Ich sehe viele Anhaltspunkte für Manipulation, entweder durch die Nebenklägerin selbst oder mit Hilfe einer weiteren Person", sagte er.

Derartige Hämatome, verursacht durch Kachelmanns Knie? "Das geht überhaupt nicht" konstatierte Püschel und begründete dies überzeugend. Die Knie des Angeklagten kämen keinesfalls in Betracht. "Es ist im Übrigen nicht unsere Aufgabe", fügte Püschel hinzu, "uns zu fragen, wie es gewesen sein könnte."

Schwarzer kam - und schwieg

Der vom Publikum besonders aufgeregt erwartete Auftritt der Zeugin Alice Schwarzer war im Gegensatz zu diesen unmissverständlichen Ausführungen das Uninteressanteste des ganzen Verhandlungstags.

Schwarzer berief sich auf ihr Zeugnisverweigerungsrecht als Journalistin. Der Vorsitzende entließ sie sogleich, ohne darauf einzugehen, dass Schwarzer ein "aber" hinzugefügt hatte. Sie würde aber gegebenenfalls zu dem, was sie in "Bild" veröffentlicht hatte, Stellung nehmen, hatte Schwarzer gesagt. Doch daran war das Gericht nicht interessiert.

Für Kachelmanns Verteidiger Schwenn ist die Sache damit noch nicht erledigt. Er hatte beantragt, Schwarzer vernehmen zu lassen. Sie sollte über ihre Kontakte zu Günter Seidler, dem Therapeuten des mutmaßlichen Opfers, aussagen. Schwenn war es mit dem Antrag um Seidlers Glaubwürdigkeit gegangen. Der Traumatologe geht davon aus, dass Kachelmanns Ex-Freundin vergewaltigt wurde und attestierte ihr ein posttraumatisches Belastungssyndrom.

Seidler hatte vor Gericht Kontakte zu der Feministin bestritten. Dabei ist hinlänglich bekannt, dass er zusammen mit ihr ein publizistisches Projekt plant. Seine Aussage vor Gericht könnte demnach falsch gewesen sein.

Es wäre nicht die einzige Ungereimtheit in diesem Prozess.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
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1. *gong*
DJ Doena 09.02.2011
Und nun? Runde 15 im Spiegel-Online-Forum von "rachsüchtige Ex vs. brutaler Polygamist"?
2. Keine Beweise
alexander2010 09.02.2011
Auch nach dem heutigen Verhandlungstag gibt es nach wie vor keine Beweise gegen Kachelmann. Dafür spricht immer mehr gegen das angebliche Opfer. Spuren die auf Selbstverletzungen hindeuten, Zweifel an der Aussage zum Tathergang und nachweislich gelogen hat sie auch schon. Was bracht man eigentlich noch für einen Freispruch.
3. Das schlimme ist...
kohlibri 09.02.2011
, das Frau Schwarzer und die Bildzeitung allen Vergewaltigungsopfern, durch die Art und Weise der Berichterstattung, imensen Schaden zugefügt haben. Egal wie das Urteil in diesem Prozess auch lauten wird! Wie viele Frauen werden es sich in Zukunft zweimal überlegen ihren Vergewaltiger anzuzeigen, aus Angst Medial ausgeschlachtet zu werden. Schade Frau Schwarzer, setzen sechs!
4. ...
jp' 09.02.2011
es ist so bitter! immer wenn irgendwelche "großen" gerichtsprozesse von den medien beobachtet werden, dann arten die immer in chaos und ungereimheiten aus. es kann doch nicht sein, das ausgerechnet die "öffentlichen" gerichtsverfahren anscheinend sehr häufig katastrophal ablaufen. wieso sollten die 99,9% der anderen gerichtsverfahren, wo sich niemand für interessiert, denn anders ablaufen (geordnet, fair, rechtsstaatlich eben). jedesmal wenn die medien irgendwelchen anwälten, staatsanwälten oder richtern genauer auf die finger schauen, dann wirds immer peinlich. ich zweifle mit jedem solchen "prozess" immer ein wenig mehr an unserem ach so tollen rechtsstaat! oberpeinlich für das land!
5. .
Currywurst 09.02.2011
Ergebnis des Artikels: Frau Friedrichsen ist weder Juristin noch Rechtsmedizinerin, dennoch kann sie jedem eine Lehrstunde in allem erteilen... Nebenbei: Wer sich von Frau Friedrichsens Frauenbild selbst ein Bild machen möchte: "Welch eine Haltung! Neunundneunzig von hundert Ehefrauen hätten sich verweigert. Hätten es ihm heimgezahlt. Hätten sich genüsslich die Hände gerieben. Hätten ihren Ärger, ihre Verletztheit, ihre persönliche Befindlichkeit über das gestellt, was sich gehört, was erwartet wird, was Pflicht ist." Zu lesen hier: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,671770,00.html
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Chronik
20. März 2010 - Festnahme
Jörg Kachelmann, Meteorologe, Moderator und Schweizer Staatsbürger, wird nach seiner Rückkehr aus Kanada am Frankfurter Flughafen festgenommen. Er gehörte zum Team der ARD bei den Olympischen Spielen in Vancouver. Kachelmann soll seine Ex-Freundin in der Nacht zum 9. Februar vergewaltigt haben.
22. März 2010 - Gegenklage
Kachelmanns Anwalt weist die Vergewaltigungsvorwürfe als "frei erfunden" zurück. Der Moderator kündigt an, "wegen falscher Anschuldigung" Klage zu erheben. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft besteht jedoch dringender Tatverdacht.
23. März 2010 - Unschuldbeteuerung
Kachelmann beteuert seine Unschuld: "Er hat die ihm vorgeworfene Tat nicht begangen", teilen seine Kölner Anwälte auf ihrer Web-Seite mit.
24. März 2010 - Beim Haftrichter
Bei einem Termin beim Haftrichter in Mannheim bestreitet der TV-Wetterexperte die Vergewaltigung erneut. Der Haftrichter entscheidet jedoch, dass er vorerst in Untersuchungshaft bleiben muss. Kachelmann ruft wartenden Reportern zu: "Ich bin unschuldig."
27. März 2010 - Soko Flughafen
Nach Informationen des SPIEGEL war die Festnahme des Moderators von langer Hand geplant: Eine "Soko Flughafen" hat die Aktion drei Wochen lang vorbereitet, um möglichst wenig Aufsehen zu erregen.
4./5. Mai 2010 - Neue Ermittlungen
Kachelmanns Anwalt beantragt, den Haftbefehl aufzuheben. Eine Entscheidung darüber vertagt der Haftrichter jedoch. Zunächst müssten weitere Ermittlungsergebnisse vorliegen.
15. Mai 2010 - Korrektur der Vorwürfe
Nach Informationen des SPIEGEL hat die Ex-Freundin des Schweizers einen Teil ihrer Anschuldigungen zurückgenommen. Den Vorwurf der Vergewaltigung hält sie aufrecht.
17. Mai 2010 - Anklageerhebung
Die Mannheimer Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Vergewaltigung in einem besonders schweren Fall und Körperverletzung.
2. Juni 2010 - Entlastende Gutachten
In einem Gutachten zur Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers kommt die Bremer Psychologin Luise Greuel zu dem Schluss, dass die Schilderung der Vergewaltigung nicht die Mindestanforderungen an die logische Konsistenz, Detaillierung und Konstanz erfülle. Das mutmaßliche Opfer könne die Tat selbst bei eingehender Befragung nur vage und oberflächlich wiedergeben. Es würden auch Sachverhalte dargestellt, die handlungstechnisch unwahrscheinlich bis unmöglich seien.
15. Juni 2010 - Haftbefehl bleibt
Das Landgericht Mannheim teilt mit, dass die Strafkammer erst später über den Antrag von Kachelmanns Verteidigung auf Aufhebung des Haftbefehls entscheiden werde. Es müsse erst noch eine weitere Stellungnahme des Verteidigers geprüft werden.
25. Juni 2010 - Neuer Haftprüfungstermin
Das Landgericht Mannheim entscheidet, dass am 2. Juli ein Haftprüfungstermin stattfinden soll. Dabei werde auch Kachelmann erneut gehört.
29. Juni 2010 - Haftbeschwerde
Kachelmanns Anwalt Reinhard Birkenstock legt beim Oberlandesgericht Karlsruhe Haftbeschwerde ein. Damit fällt der Haftprüfungstermin am 2. Juli aus. Mit einer Entscheidung aus Karlsruhe wird Mitte Juli gerechnet.
1. Juli 2010 - Weiter in U-Haft
Das Landgericht Mannheim lehnt einen Antrag auf Aufhebung des Haftbefehls ab. Kachelmann bleibt in Untersuchungshaft.
29. Juli 2010 - Entlassung aus der U-Haft
Das Oberlandesgericht Karlsruhe ordnet an, dass Kachelmann sofort aus der Untersuchungshaft entlassen werden muss. Begründung: "Im derzeitigen Stadium des Verfahrens besteht kein dringender Tatverdacht mehr."
6. September 2010 - Beginn Hauptverhandlung
Erster Verhandlungstag im Kachelmann-Prozess: Das Mannheimer Landgericht muss klären, ob der Moderator tatsächlich eine Ex-Freundin vergewaltigt hat. Bei einer Verurteilung drohen dem Wetter-Moderator bis zu 15 Jahre Haft.
Prozessverlauf
Am 29. November 2010 gibt Kachelmanns Anwalt Reinhard Birkenstock sein Mandat an Johann Schwenn ab. Über die Gründe für diesen überraschenden Schritt schweigt er.
Der Prozess wird sich voraussichtlich länger hinziehen: Zunächst war der 21. Dezember 2010 als letzter Prozesstag vorgesehen, dann wurden bis Ende März 19 weitere Termine reserviert - und nun wird voraussichtlich bis Mai verhandelt. Der Grund: Die zuständige Kammer will mindestens noch an sechs Tagen verhandeln - im April wird es allerdings voraussichtlich keine Termine geben, da Kachelmann drei Wochen nach Kanada reist, um dort Kinder aus einer früheren Ehe zu besuchen. Der Besuch sei notwendig, da er ansonsten sein Besuchsrecht verliere, begründete die Verteidigung die Unterbrechung.
Causa Kachelmann
Ein Prozess, sieben Fragen: Im Fall Kachelmann muss jetzt das Gericht klären, ob der Moderator tatsächlich seine ehemalige Freundin vergewaltigt hat. Das Verfahren reicht weit über den Gerichtssaal hinaus. SPIEGEL ONLINE gibt Antworten auf sieben zentrale Fragen rund um den Fall.

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Jörg Kachelmann: Vom Wettermann zum Angeklagten

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