Michigan Uber-Fahrer gesteht sechs Morde

Zwischen seinen Taten beförderte er Fahrgäste: In Michigan ist ein Mann wegen sechsfachen Mordes angeklagt. Der 48-Jährige legte ein Geständnis ab.

Absperrung vor dem Tatort im Februar 2016 in Kalamazoo, Michigan
AP

Absperrung vor dem Tatort im Februar 2016 in Kalamazoo, Michigan


Ein für den Fahrdienst Uber tätiger Angeklagter hat den Mord an sechs Menschen im US-Bundesstaat Michigan eingeräumt. Als der Richter ihn fragte, ob er sich schuldig bekenne, sagte der 48-Jährige: "Ja, das wollte ich schon seit Längerem tun."

Der Mann hatte im Februar 2016 in der Stadt Kalamazoo an drei verschiedenen Orten auf Passanten geschossen. Er traf acht Menschen. Vier Frauen, ein Mann und sein 17 Jahre alter Sohn starben, zwei weitere wurden schwer verletzt. Zwischen den Taten beförderte der Angeklagte Uber-Fahrgäste.

Nach seiner Festnahme sagte er laut Polizei, dass ihn eine "teuflische Figur" in der Uber-App kontrolliert habe. Vor Gericht gab er keine Erklärung zu seinem Motiv ab. Diese Frage lasse die Ermittler nicht los, sagte Staatsanwalt Jeff Getting auf einer Pressekonferenz. "Alle fragen nach dem Warum."

Der Verteidiger sagte, sein Mandant habe gestanden, um den Familien der Opfer ein langwieriges Verfahren zu ersparen. Die Familie des Täters veröffentlichten eine Stellungnahme, in der sie den Hinterbliebenen ihr Beileid für diese "sinnlose Tragödie" aussprach.

jpz/AFP/AP



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