Ketsch Mann darf keine Chips im Freibad essen - und verprügelt Bademeister

Eine Platzwunde, blutige Kratzer und Prellungen: Ein Bademeister wurde in Ketsch heftig attackiert - weil er einem Badegast verboten hatte, einen Snack am Rand des Schwimmbeckens zu essen.

Freibad (Symbolbild)
Getty Images / iStockphoto

Freibad (Symbolbild)


Im Freibad von Ketsch in Baden-Württemberg ist am Wochenende ein Badegast brutal ausgerastet. Weil er keine Chips am Beckenrand essen durfte, hat der Mann den Bademeister verprügelt. Das 28-jährige Opfer erlitt eine Platzwunde, mehrere blutige Kratzer und Prellungen, wie die Polizei mitteilte.

Nachdem der Bademeister den Badegast auf das Verzehrverbot hingewiesen hatte, attackierte der den 28-Jährigen mit der Faust ins Gesicht.

Um weitere Schläge zu verhindern, umklammerte das Opfer den Mann. Dieser konnte sich jedoch befreien und schlug und trat weiter zu, so die Polizei. Nachdem mehrere Badegäste dem Opfer zu Hilfe kamen, flüchtete der Täter.

Möglicherweise kommen die Ermittler dem Angreifer aber noch auf die Spur. Zeugen notierten das Kennzeichen des Autos, in dem der Mann floh.

Anmerkung: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, der Vorfall habe sich in Brühl ereignet. Das Freibad liegt jedoch im benachbarten Ketsch. Wir haben den Fehler korrigiert.

dop/dpa



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