kurz & krass DNA-Spuren an Brötchen könnten Dieb überführen

Mohnbrötchen (Symbolbild)
imago/ Rainer Unkel

Mohnbrötchen (Symbolbild)


Die Kieler Polizei hofft, einen mutmaßlichen Smartphonedieb dank einer DNA-Probe zu überführen. Der Verdächtige hatte sie offenbar an einem Mohnbrötchen hinterlassen.

Ein Unbekannter hatte der Angestellten einer Kieler Bäckerei das Handy gestohlen. Wenige Tage nach dem Diebstahl wurde ein Mann gefasst, der zuvor öfter in den nur für Angestellten vorgesehenen Räumen der Bäckerei ertappt worden war. Als die Beamten seine Personalien feststellten, hatte er das Handy aber nicht dabei.

Die Polizei hatte im November allerdings ein Beweisstück gesichert, das den Fall nun aufklären könnte: ein Mohnbrötchen. Das Gebäck erregte Verdacht, weil es keinem Mitarbeiter gehörte. Die inzwischen vorliegende Auswertung der DNA-Probe deute auf den 30-Jährigen als möglichen Verdächtigen hin, teilten die Ermittler mit.

Die Auswertung ergab demnach, dass der Verdächtige sich zum Tatzeitpunkt höchstwahrscheinlich in dem Raum aufhielt, in dem das Handy gestohlen wurde. Ob dem Verdächtigen die Tat tatsächlich nachgewiesen werden könne, müssten jedoch weitere Ermittlungen ergeben.

jpz/dpa



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