Im U-Boot ermordet Journalistin Kim Wall wurde beigesetzt

Zehn Monate nach ihrem Tod ist die ermordete schwedische Journalistin Kim Wall bestattet worden. Die Zeremonie sei rein privat gewesen, hieß es von der Familie.

Freund von Kim Wall fotografiert Bild von ihr an einer Gedenkwand im Newseum in Washington
AFP

Freund von Kim Wall fotografiert Bild von ihr an einer Gedenkwand im Newseum in Washington


Monatelang wurde ihr grausamer Tod aufgearbeitet, ihr Mörder schließlich zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt: Nach all dem ist die schwedische Journalistin Kim Wall nun beigesetzt worden - knapp zehn Monate nach ihrer Ermordung.

Die Zeremonie habe bereits am Freitag stattgefunden und sei rein privat gewesen, sagte Kim Walls Mutter der dänischen Zeitung "BT". Die Familie hatte den Angaben zufolge auch den Leiter der Kopenhagener Mordkommission eingeladen. Er hatte die Ermittlungen in dem Fall geführt und engen Kontakt zu Walls Eltern aufgebaut.

Der dänische Erfinder Peter Madsen hatte die damals 30-jährige Journalistin im vergangenen August an Bord seines selbstgebauten U-Bootes "Nautilus" ermordet. Er wurde deshalb zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt, der Höchststrafe im dänischen Rechtssystem. Gegen die lange Haftstrafe will Madsen in einer Berufungsverhandlung im Herbst vorgehen, den Schuldspruch an sich jedoch nicht anfechten.

fok/dpa

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