Einsturz des Kölner Stadtarchivs Staatsanwaltschaft klagt weiteren Baufirmen-Mitarbeiter an

Fünf Menschen stehen wegen des Einsturzes des Kölner Stadtarchivs vor Gericht. Nun wird ein weiterer Mann angeklagt. Er soll von Problemen bei den Bauarbeiten gewusst haben.

Einsturzstelle in Köln (Archivbild)
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Einsturzstelle in Köln (Archivbild)


Im Zusammenhang mit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat die Staatsanwaltschaft einen weiteren Mann angeklagt. Dem ranghohen Mitarbeiter einer Baufirma würden fahrlässige Tötung und Baugefährdung vorgeworfen, sagte ein Sprecher des Kölner Landgerichts.

Die Anklage beruhe im Wesentlichen auf Angaben, die ein Angeklagter in dem derzeit laufenden Prozess zum Archiv-Einsturz gemacht hatte. Demnach soll sein Vorgesetzter von Problemen bei den Bauarbeiten gewusst haben.

Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft haben Fehler bei den Bauarbeiten für eine neue U-Bahn-Haltestelle dazu geführt, dass das Stadtarchiv am 3. März 2009 einstürzte. Zwei Anwohner kamen ums Leben, es entstand ein Milliardenschaden. Vor knapp zwei Monaten begann der Strafprozess gegen fünf Mitarbeiter von Baufirmen und den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB). Sie sind wegen fahrlässiger Tötung und Baugefährdung angeklagt.

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Köln: Der Einsturz des Stadtarchivs

Ob das Verfahren gegen den nun neu angeklagten Oberbauleiter separat verhandelt oder in den laufenden Prozess eingegliedert wird, sei noch nicht entschieden, sagte der Gerichtssprecher.

bbr/dpa



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